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Vor der Weltmeisterschaft: „Kommunikativ fragwürdig“: Müller analysiert Torwart-Debatte

Vor der Weltmeisterschaft

„Kommunikativ fragwürdig“: Müller analysiert Torwart-Debatte

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    Thomas Müller blickt auf die Diskussion rund ums deutsche Tor. (Archivbild)
    Thomas Müller blickt auf die Diskussion rund ums deutsche Tor. (Archivbild) Foto: Felix Hörhager/dpa

    Ex-Nationalspieler Thomas Müller sieht die Rückkehr von Torhüter Manuel Neuer in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft positiv. Die Art, wie die von Bundestrainer Julian Nagelsmann getroffene Entscheidung kommuniziert wurde, hält der Weltmeister von 2014 aber für ausbaufähig.

    „Die Diskussion wurde natürlich heiß gekocht, weil sie kommunikativ fragwürdig war“, sagte Müller kurz vor dem WM-Start im „ran“-Interview. „Aber sportinhaltlich ist sie für mich nachvollziehbar.“ Die deutsche Auswahl trifft in ihrem ersten Gruppenspiel am Sonntag (19.00 Uhr/ARD und Magenta TV) in Houston auf Curaçao. Mittlerweile ist auch der zuletzt angeschlagene Neuer ins Mannschaftstraining im deutschen WM-Camp in Winston-Salem eingestiegen.

    Neuer war nach der Heim-EM 2024 aus der Nationalelf zurückgetreten und hat seitdem kein Länderspiel mehr bestritten. Oliver Baumann galt lange als Nummer eins für das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko - ehe Nagelsmann Neuer doch noch zurückholte. In den letzten Tests vor der WM gegen Finnland (4:0) und die USA (2:1) stand erneut Baumann im Tor, weil Neuer wegen seiner Wadenprobleme fehlte.

    Müller: Keine Degradierung von Baumann

    „Was Manu so auszeichnet, ist einfach dieses Stellungsspiel, seine Beinarbeit und wie er sich positioniert“, sagte Müller über seinen früheren Teamkollegen in der DFB-Elf und beim FC Bayern München. Wenn Neuer sich körperlich gut fühle, mache er die beste Figur im Tor, so der 36-Jährige weiter.

    „Wir reden aber über Nuancen und auch über ein Gefühl. Und deswegen brauchen wir uns gar keine Sorgen machen, denn wir haben es ja gesehen: Oli Baumann ist nicht nur von seinen Torwartfähigkeiten, sondern auch vom Kopf her so gut - wenn Manu nicht kann, dann ist er da“, erklärte Müller.

    Nagelsmanns Entscheidung sei „keine Degradierung von Baumann“. Der Torhüter der TSG Hoffenheim müsse „ready sein und uns helfen, wenn wir ihn brauchen“, sagte Müller, der inzwischen bei den Vancouver Whitecaps spielt.

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