Startseite
Icon Pfeil nach unten
Sport
Icon Pfeil nach unten

„Genug ist genug“: Bei Anpfiff gegen Heidenheim zeigen FCA-Fans Wut-Banner gegen den VAR

FC Augsburg

"VAR braucht keine Sau": FCA-Fans protestieren mit Wut-Bannern gegen den Videobeweis

  • |
  • |
  • |
  • |
    "Monitor raus - Eier rein" oder "VAR braucht keine Sau": Die FCA-Fans protestierten vor Anpfiff des Spiels gegen Heidenheim gegen den Videobeweis.
    "Monitor raus - Eier rein" oder "VAR braucht keine Sau": Die FCA-Fans protestierten vor Anpfiff des Spiels gegen Heidenheim gegen den Videobeweis. Foto: Florian Eisele

    Der Frust wegen des Videoschiedsrichters ist beim FC Augsburg riesig: An den beiden vorherigen Wochenenden wurden zwei unberechtigte Elfmeter gegen den Klub verhängt. Zu Anpfiff des Heimspiels gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntagnachmittag reagierte die aktive Fanzsene des FCA auf ihre Weise: Mit rund 20 wütenden Spruchbändern protestierten sie gegen den Videobeweis. Einige Beispiele: „Genug ist genug“, „Die größte Fehlentscheidung sitzt im Keller“ oder „Hört auf, den Sport kaputt zu reparieren.“ Es ist ein Protest, wie er in dieser massiven Form nicht oft vorkommt. Auch FCA-Geschäftsführer Michael Ströll wählte vor Anpfiff der Partie überdeutliche Worte.

    Am Mikrofon des Streaminganbieters DAZN sagte Ströll über den Videobeweis, dieser sei in seiner derzeitigen Form „nicht nachvollziehbar“. Und weiter: „Es gibt keine klare Linie und mir fehlt die Emotion nach den Toren.“ Dass sich der Videobeweis seit seiner Einführung entscheidend verbessert hätte – dieses Gefühl hat Ströll nicht: „Wir haben jetzt acht Jahre VAR – und er ist immer schlechter geworden.“

    Der DFB schickte Fifa-Referee Zwayer zur Parte FCA gegen Heidenheim

    Der DFB, der die beiden gegen Augsburg verhängten Elfmeter als Fehlentscheidung bezeichnet hatte, reagierte bei der Schiedsrichteransetzung der Partie gegen Heidenheim bereits auf die vergangenen Wochen: Mit Fifa-Referee Felix Zwayer wurde der nominell prominenteste Unparteiische zum Spiel in Augsburg entsandt. Dass man beim Schiedsrichterwesen nicht glücklich mit den Entwicklungen der vergangenen Wochen ist, gab auch Knut Kircher zu.

    Der Schiedsrichter-Chef des DFB sagte im Gespräch mit unserer Redaktion: „Der VAR wird nicht zum Liebling der Fußballfans werden.“ Kircher kann den Augsburger Frust auch nachvollziehen. Wichtig sei es im Spiel gegen Mainz gewesen, zu klären, ob es sich überhaupt um ein Foulspiel handelte. „Ich sage: Nein. Das hätte man Patrick Ittrich auf dem Feld sagen und ihn bitten können, sich die Szene selbst nochmal anzuschauen.“ Der letzte Part, so Kircher, habe dann nicht funktioniert.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren