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Warum Baumgart die Nations League doof und die Conference League toll findet

Glosse Von Florian Eisele
25.09.2022

Der Trainer des 1. FC Köln lässt an der Nations League kein gutes Haar, ist aber ein großer Fan der drittklassigen Conference League. Wie passt das nur zusammen?

Eine der wichtigsten Erkenntnisse eines Journalisten lautet: Persönliche Betroffenheit ändert alles. Leser, die sich vorher noch eine kritische Auseinandersetzung mit diesem und jenen Sachverhalt wünschen, reagieren stellenweise recht unwirsch, wenn sie selbst dann mal Gegenstand einer solch kritischen Berichterstattung werden.

Ein Beispiel für einen solchen Twist lieferte vor kurzem Kölns Trainer Steffen Baumgart. Als er vom Kicker befragt wurde, was er von der Nations League halte, antwortete er: "Das ist ein Wettbewerb, den es nicht braucht." Er habe davon noch kein Spiel gesehen. "Mich interessiert das nicht." Der einzige Effekt der 2018 neu eingeführten Liga für Nationalteams: Die Spieler haben noch weniger Zeit, um sich zu regenerieren.

Kölns Trainer Baumgart sieht sich die Spiele der Nations League nicht an

Der Meinung kann man durchaus sein. Auch wenn es zur ganzen Wahrheit gehört, dass es durch die Nations League nicht mehr Länderspiele, sondern einfach kaum noch Freundschaftspartien gibt: Der sportliche Gegenwert des Wettbewerbs rangiert irgendwo zwischen Hallenmasters und Fuji-Cup. Überhaupt, Europapokal: Mit dem aktuellen System kann der Kölner Trainer nichts anfangen, kritisiert im gleichen Interview das Aufblähen der Champions League: Wenn Dritte und Vierte einer Liga da spielen dürfen, was hat das noch mit der Champions League zu tun? Auch hier ist man geneigt, Baumgart recht zu geben. Doch auch beim 50-Jährigen ändert sich die Sichtweise, wenn besagte persönliche Betroffenheit ins Spiel kommt.

Dass sein Verein, der 1. FC Köln, nun in der erst vor einem Jahr eingeführten "Euro Conference League" antreten darf – das ist dann schon eine echt tolle Sache, wie er zu Beginn der Saison schwärmte. "Es herrscht Freude, dass wir den erfolgreichen Weg weitergehen können. Ich freue mich, dass wir diese Spiele haben." Die Effzeh-Fans, die zu Tausenden durch Europa pilgern, sehen es ähnlich.

Außerhalb der Domstadt hält sich die Freude an einem dritten Europapokal in recht engen Grenzen. Denn eins ist klar: Es kommen nun noch mehr Spiele hinzu, die Spieler haben noch weniger Regeneration, irgendwie wird der Europapokal auch verwässert … Kommt einem irgendwie bekannt vor.

Zustimmung erhielt Baumgart indirekt von Christoph Kramer, der als Experte fürs ZDF die Nations League kommentierte – und da ganz am Ende der Übertragung mit der Expertise ums Eck kam, dass die Nations League "eigentlich niemanden" interessiert. Also der Kick, den der Sender nun über zwei Stunden übertragen hat. Bei diesen Worten dürften viele ZDF-Leute etwas geschluckt haben. Persönliche Betroffenheit eben.

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