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Handball-EM
11.01.2024

Weltrekord-Kulisse beim EM-Auftakt mit Lichtshow, Tonpanne und Fans in Partystimmung

Mit einer Laser- und Lichtshow wird die Handball-EM vor einer Weltrekordkulisse in Düsseldorf eröffnet.
Foto: Federico Gambarini, dpa

Die Stimmung auf den Rängen und auf dem Feld: Wie die deutschen Nationalspieler die Weltrekord-Kulisse beim Handball-EM-Auftakt wahrnehmen.

Die Übergänge zwischen einem Hallensprecher und einem Animateur sind an diesem Abend fließend. Kurz vor Anwurf wird die Masse auf den Rängen nochmals instruiert. "Bei einer Zwei-Minuten-Strafe stehen alle auf und unterstützen. In der Abwehr rufen wir Deutschland, Deutschland, Deutschland", so die Anweisung. Der Eröffnungsspieltag der Handball-Europameisterschaft ist durchorchestriert, also bitte mitmachen, liebe Fans. Gigantischen Aufwand haben die Organisatoren betrieben, um am Mittwoch in Düsseldorfs multifunktionaler Arena ihren Weltrekord aufzustellen. Um 20.41 Uhr erscheint auf den riesigen Videoleinwänden die magische Zahl: 53.586. Mehr Publikum war bei einem Handballspiel vor Ort noch nie zugegen.

Das Spiel des deutschen Teams rückt zunächst in den Hintergrund. Aus den Lautsprechern wummert der Bass, buntes Licht und Laser durchfluten die Halle, das weiß verhüllte Spielfeld dient als Projektionsfläche, als das Turnier offiziell eröffnet wird. Tänzerinnen und Tänzer vollführen Kunsttücke, die Berliner Band Culcha Candela heizt mit ihrem EM-Song "Celebration" ein. Wobei zusätzliches Einheizen gar nicht nötig gewesen wäre. Seit Tagen ist das Dach der Arena geschlossen. Heizstrahler sorgen am Spielfeld für angenehme 20 Grad und auf den obersten Rängen für bis zu 40 Grad. Selbst im T-Shirt kommen Fans ins Schwitzen.

Bundespräsident Steinmeier kämpft bei der EM-Eröffnung mit Tonproblemen

Alles läuft nach Plan – bis Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ans Mikrofon tritt. Just in dem Moment, als er das Turnier eröffnet, ringt er mit Tonproblemen. Einzelne Sätze des Politikers sind im Stadion und im Fernsehen nur abgehackt zu hören. So klingt es, als würde das Staatsoberhaupt zur EM 2022 statt 2024 begrüßen. Von der Tonpanne bekommen die Spieler nichts mit. Ungewohnt lange müssen sie wegen der Eröffnungszeremonie warten, zwischen Aufwärmen und Anwurf liegt eine halbe Stunde. 

Jannik Kohlbacher wird die Partie nicht nur ob seines 100. Länderspiels in Erinnerung behalten. "Als die Nationalhymne erklungen ist, hat man Gänsehaut am ganzen Körper gehabt. In diesem Umfang haben wir das noch nie erlebt. Ein riesiger Event mit einem großartigen Spiel unsererseits", sagt der Kreisläufer später. Rückraumspieler Julian Köster ergänzt: "Unfassbar, mir fehlen die Worte, um das zu beschreiben." Als er in die Halle kam, musste er lächeln, meint Spielmacher Juri Knorr. "Ich bin glücklich und dankbar, dabei gewesen zu sein."

Bedenken, die gepushte Atmosphäre könnte hemmen, zerstreuen sich flugs. Stattdessen wirft sich die deutsche Mannschaft gegen die Schweiz beschwingt zu einem 27:14. Durch viele Treffer und nie enden wollende Paraden von Torhüter Andreas Wolff fühlt sich das Publikum bestens unterhalten, glücklich und mit Vorfreude auf weitere Festtage entschwinden sie zu später Stunde in die Düsseldorfer Nacht. 

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Ihr nächstes Spiel werden die Deutschen gegen Nordmazedonien in Berlins Arena bestreiten (Sonntag, 20.30 Uhr/ZDF). Alles ein, zwei Nummern kleiner, bis zu 17.000 Fans finden Platz. So fantastisch der Abend war, die Nationalspieler wirken zugleich erleichtert, den Hype um die Eröffnung endlich hinter sich lassen zu können.

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