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Kanu: Ricarda Funk und Noah Hegge erobern das Podest – Augsburger Kanuten starten furios ins WM-Jahr

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Ricarda Funk und Noah Hegge erobern das Podest – Augsburger Kanuten starten furios ins WM-Jahr

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    Noah Hegge präsentierte sich in Markkleeberg in überragender Frühform.
    Noah Hegge präsentierte sich in Markkleeberg in überragender Frühform. Foto: Fred Schöllhorn

    Die neue Saison im Kanuslalom hätte für die Augsburger Vorzeigeathleten kaum besser beginnen können. Beim ersten ICF-Weltranglistenrennen des Jahres im Kanupark Markkleeberg unterstrichen die Starter der Kanu Schwaben Augsburg (KSA) und des Augsburger Kajak-Vereins (AKV) ihre Ambitionen für das WM-Jahr. Mit Siegen durch Noah Hegge und Ricarda Funk sowie zahlreichen Podestplätzen setzte die Fuggerstadt ein deutliches Ausrufezeichen hinter die nationale Vormachtstellung.

    Noah Hegger gewinnt im Kajka-Einer

    Besonders im Kajak-Einer (K1) der Männer demonstrierte Noah Hegge (Kanu Schwaben) seine Frühform. In einem technisch anspruchsvollen Finale setzte er sich gegen den starken Polen Mateusz Pasiut und seinen deutschen Teamkollegen Stefan Hengst durch. Dass die Leistungsdichte bei den Männern enorm hoch ist, bewiesen auch die Starter des AKV: Mit Christian Stanzel (7.), Jonas Büchner (10.) und Vinzenz Hartl (11.) schafften gleich drei weitere Augsburger den Sprung in das Finale.

    Bei den Frauen führte im Kajak-Einer kein Weg an Olympiasiegerin Ricarda Funk vorbei. Die Schwaben-Kanutin feierte einen souveränen Doppelsieg. Zuerst triumphierte sie im klassischen Slalom vor ihrer Vereinskameradin Emily Apel, die mit einem starken zweiten Platz überraschte. Wenig später legte Funk im „Short Slalom“ nach und siegte erneut.

    Das hervorragende Augsburger Ergebnis komplettierte Elena Lilik. Trotz vier Strafsekunden erkämpfte sie sich im Canadier-Einer (C1) den undankbaren, aber beachtlichen vierten Platz – nur hauchdünn an den Medaillenrängen der Leipziger Lokalmatadorinnen vorbei. Im K1-Finale belegte sie zudem Rang sechs.

    Pech hatte Routinier Sideris Tasiadis. Im Canadier-Finale leistete sich der Augsburger eine Berührung an einem der 20 Tore. Ohne diese zwei Strafsekunden hätte er den zweiten Platz belegt; so musste er sich mit Rang fünf begnügen. Dennoch zeigte die Fahrzeit, dass Tasiadis zu den anstehenden Qualifikationen in Form kommt.

    David Becke überrascht beim Short Slalom

    Ein echtes Ausrufezeichen setzte David Becke (KSA) im Short Slalom. In einem riesigen Starterfeld von 116 Teilnehmern behielt er auf der extrem schwierig ausgehängten Strecke die Nerven und fuhr sensationell auf den dritten Platz.

    Spektakulär wurde es zum Abschluss beim Kajak-Cross. Von der vier Meter hohen Startrampe stürzten sich die Athleten ins Getümmel. Bei den Frauen feierten die Kanu Schwaben erneut einen Doppelsieg: Ricarda Funk siegte vor Emily Apel. Bei den Männern kämpfte sich Noah Hegge bis ins Finale vor und belegte dort einen starken vierten Platz.

    WM-Qualifikation: Entscheidung fällt vom 1. bis zum 3. Mai auf dem Eiskanal

    Dies war der Vorgeschmack auf den heißen Mai. Bereits in zwei Wochen beginnt am gleichen Ort der erste Teil der nationalen WM-Qualifikation, bevor die Entscheidung vom 1. bis 3. Mai am Eiskanal in Augsburg fällt. Dort geht es um die begehrten Tickets für die WM in Oklahoma (USA) und die EM in Ivrea. Da die Slalomwettbewerbe der Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles ebenfalls in Oklahoma ausgetragen werden, ist der Druck hoch: Wer sich vorne platziert, sammelt bereits wichtige Punkte auf dem Weg nach L.A. (stel/AZ)

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