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Formel-1-Neustart

03.07.2020

Renndirektor: Bei einem Corona-Fall noch keine Absage

Die Formel 1 wagt einen Neustart mit dem Großen Preis von Österreich.
Bild: Darko Bandic/AP/dpa

Die Formel 1 fürchtet bei ihrem Neustart keine kurzfristigen Rennabsagen im Falle einer Corona-Infektion im Fahrerlager.

"Wir sind mit unserem Konzept deutlich widerstandsfähiger. Bei einem einzigen Fall wäre ich zuversichtlich, dass uns das nicht stoppen würde", sagte Renndirektor Michael Masi vor dem Saisonauftakt im österreichischen Spielberg. Im März hatte die Rennserie den Grand Prix in Australien wenige Stunden vor dem ersten Training absagen müssen, weil es einen Corona-Fall im McLaren-Team gab.

Für den Neubeginn der Saison vier Monate später haben der Weltverband Fia und die Formel 1 ein umfassendes Hygienekonzept für alle Mitwirkenden beschlossen. Zuschauer dürfen nicht an die Strecke. Bei welchem Infektionsgeschehen ein Grand Prix nicht stattfinden dürfe, müssten jeweils die lokalen Gesundheitsbehörden entscheiden, sagte Masi. Alle Beteiligten mussten zunächst einen negativen Corona-Test vorlegen und werden mindestens alle fünf Tage erneut getestet.

Diese strengen Prozeduren inklusive einer Maskenpflicht würden voraussichtlich mindestens für die ersten acht Grand Prix bis Anfang September gelten, sagte Masi. "Ich erwarte da keine großen Veränderungen. Wir wollen da beständig für alle kommenden Events sein und das nicht jedes Mal abhängig von der Lage im jeweiligen Land wieder ändern", sagte Masi.

Renndirektor: Bei einem Corona-Fall noch keine Absage

© dpa-infocom, dpa:200703-99-659088/2 (dpa)

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