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Nationalmannschaft
15.10.2023

Happy in Hartford: Nagelsmanns Debüt als Nationaltrainer sorgt für Euphorie

Ilkay Gündogan (l) und Niclas Füllkrug (2.v.r.) erzielten die ersten beiden Tore unter DFB-Coach Julian Nagelsmann.
Foto: Federico Gambarini, dpa

Drei schön herausgespielte Tore, tolle Kombinationen und sichtbar Spaß am Fußball. Das Debüt von Julian Nagelsmann hätte besser kaum sein können.

Das hat Spaß gemacht. Das war richtig gut anzusehen. Und das könnte daheim in Deutschland durchaus für Euphorie sorgen. Der 3:1-Sieg der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Hartford gegen die USA war all das, was sich die Verantwortlichen beim DFB von diesem Spiel erhofft hatten. Neuer Trainer, neuer Schwung, neuer Vibe. Da standen am Samstagnachmittag deutsche Nationalspieler in ihren weißen Trikots auf dem Football-Feld des Rentschler Field in Hartford, die richtig Lust hatten. Denen es Spaß machte, Fußball zu spielen. Und die andeuteten, wie viel Potenzial in ihnen steckt.

"Wir wollten einen Schritt nach vorne gehen – und ich glaube, wir haben das getan", bilanzierte Jamal Musiala den Auftritt vor 37.743 Zuschauern. "Wir haben ordentlichen Fußball gespielt, leidenschaftlichen Fußball gespielt, ordentliches Gegenpressing. Es gab wenige Phasen im Spiel, die nur so dahingeplätschert sind", freute sich Julian Nagelsmann.

Deutschlands Bundestrainer Julian Nagelsmann applaudiert das Tor zum 1:2.
Foto: Federico Gambarini, dpa

Julian Nagelsmann griff beim Debüt zum Holzfällerhemd

205 Tage nach seiner Entlassung beim FC Bayern München feierte der 36-Jährige ein gelungenes Debüt als zwölfter Nationaltrainer/Teamchef der Deutschen Nationalmannschaft. Und er hatte sich für seinen ersten Auftritt an der Seitenlinie ein ganz besonderes Outfit ausgesucht. Andere Coaches greifen für derartige Anlässe schon mal zum edlen Zwirn, Nagelsmann trug ein Holzfällerhemd – und zwar offen. Doch das war an diesem Tag nur zweitrangig. Im Vordergrund stand die erfrischende, selbstbewusste Spielweise der Deutschen Mannschaft – und ein Sieg, der durchaus noch höher hätte ausfallen können. "Wir hatten nur vier Trainingstage, dafür war das Spiel schon sehr gut", meinte Musiala.

An den vier Trainingstagen in Foxborough wurde viel gearbeitet, aber auch viel gelacht. Es herrschte eine Mischung aus Anspannung und Entspannung. So manche Bundesliga-Offiziellen hatten die USA-Reise mitten in der Saison zwar kritisiert, aber vielleicht war es ja ganz gut, dass die 26 Spieler knapp 6000 Kilometer von der Heimat entfernt dieses Trainingslager hatten. Ziemlich ungestört auf zwei Rasenplätzen irgendwo im Nirgendwo von Massachusetts. Wo sie außer der mitgereisten deutschen Presse niemand kannte.

Im Mittelfeld sollten Musiala und Wirtz den One-Touch-Fußball kultivieren

Ob in diesem 18.000-Einwohner-Städtchen womöglich so etwas wie ein neuer Teamgeist entstanden ist, wird sich in den kommenden Monaten erst noch zeigen. Doch wenn das Spiel gegen die USA ein Indiz dafür gewesen ist, was möglich sein könnte, dann dürfen sich die deutschen Fans nach den vielen Enttäuschungen der vergangenen Jahre durchaus auf die nahe Zukunft unter Nagelsmann freuen.

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Der neue Bundestrainer setzt auf Alt und Jung. Er bot im offensiven Mittelfeld die beiden 20-jährigen Jamal Musiala und Florian Wirtz auf, die vor allem in der Anfangsphase den von Nagelsmann angestrebten One-touch-Fußball schon ganz erfolgreich umsetzten. "Ich liebe es, mit Flo zu spielen. Wir sind ein gutes Team auf dem Platz, suchen uns beide", betonte Musiala

Für Mats Hummels war es das erste Länderspiel nach über zwei Jahren.
Foto: Federico Gambarini, dpa

Mats Hummels strahlte beim DFB-Comeback Präsenz aus

Und Nagelsmann holte nach fast zweieinhalb Jahren Mats Hummels zurück in die Vierer-Abwehrkette. Der Dortmunder war bei seinem Comeback zwar nicht ohne Fehler, strahlte aber zugleich mit seiner Statur eine unübersehbare Präsenz aus. Und selbst Thomas Müller, wie Hummels mittlerweile 34 Jahre alt, zeigte in seinen zehn Minuten Einsatzzeit, dass er eine sinnvolle Angriffsalternative sein kann. Nagelsmann attestierte dem Bayern-Stürmer "drei Weltklasse-Aktionen".

An Füllkrug kommt er aber derzeit wohl trotzdem nicht vorbei. Der Neu-Dortmunder traf in der 58. Minute zum 2:1 und bediente kurz danach Musiala zum 3:1. Dabei hatte Füllkrug zu Beginn einige Szenen, in denen er den Ball nicht richtig kontrollieren konnte. Zudem ließ er in der 22. Minute "eine Hundertprozentige" ungenutzt. "Das ist dann auch mentale Stärke, wenn du das Gefühl hast, der Ball will gerade irgendwie nicht rein. Dann am Ende doch mit einem Tor und einer Vorlage aus dem Spiel zu gehen, ist auch nicht ganz so schlecht", meinte Füllkrug.

Ilkay Gündogan war ein Anführer des DFB-Teams

Ganz wichtig zudem: Deutschland hatte mit Ilkay Gündogan nicht nur einen Kapitän, sondern diesmal auch einen richtigen Anführer auf dem Platz. Der 32-Jährige hatte in der Vergangenheit schon oft großartige Spiele für Manchester City gemacht, seine Stärken in der Nationalmannschaft jedoch nie so richtig einbringen können. Am Samstag hingegen kontrollierte er nicht nur das defensive Mittelfeld – in guter Zusammenarbeit mit seinem starken Nebenmann Pascal Groß –, sondern schaltete sich auch immer wieder offensiv ein und traf in der 39. Minute zum 1:1. Nagelsmann attestierte seinem Kapitän ein "überragendes Spiel".

Er wolle, dass seine Spieler nach der US-Partie ins Bett gehen und sagen, ‘das hat Bock gemacht’, hatte der Bundestrainer auf seiner Pressekonferenz vor der Partie betont. Noch sei nicht alles perfekt gewesen, resümierte Füllkrug. "Aber die zweite Halbzeit hat sehr viel Spaß gemacht."

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