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Sanktionen aufgehoben: Weltverband lässt wieder Turner unter russischer Flagge zu

Sanktionen aufgehoben

Weltverband lässt wieder Turner unter russischer Flagge zu

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    Der Turn-Weltverband hebt die Beschränkungen gegen Athleten aus Russland und Belarus auf. (Archivbild)
    Der Turn-Weltverband hebt die Beschränkungen gegen Athleten aus Russland und Belarus auf. (Archivbild) Foto: Markus Lenhardt/dpa

    Der Turn-Weltverband hat beschlossen, alle seit Februar 2022 geltenden Beschränkungen für russische und belarussische Sportlerinnen und Sportler mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Das gab World Gymnastics nach einer Sitzung des Exekutiv-Komitees im ägyptischen Scharm el Scheich bekannt. Nähere Angaben, wie der Beschluss umgesetzt werden soll, wurden in der knappen Mitteilung nicht genannt.

    Russlands Turnverband teilte laut der russischen Nachrichtenagentur Tass mit, dass seine Athleten nun wieder unter der Nationalflagge und der Nationalhymne bei Wettkämpfen antreten dürfen. Seit 2024 durften sie nach einer vorigen Sperre wieder als sogenannte „individuelle neutrale Athleten“ starten. Voraussetzung dafür war, dass die Sportler und auch deren Betreuer keine „Beteiligung oder Verbindung mit der Russischen Föderation oder der Republik Belarus, ihren jeweiligen Nationalverbänden oder Nationalen Olympischen Komitees“ haben.

    Das Internationale Olympische Komitee hatte Anfang Mai dieses Jahres die Sanktionen gegen Sportler aus Belarus aufgehoben. Die Athleten aus dem Land dürfen künftig wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne an allen internationalen Events und Mannschaftswettbewerben teilnehmen. Die IOC-Beschränkungen gegen Russland bleiben dagegen in Kraft.

    Auch Schwimm-Weltverband nimmt Ausschluss zurück

    Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine vor mehr als vier Jahren hatte das IOC wie auch zahlreiche internationale Sportverbände sowohl Russlands Sportler wie auch die belarussischen Athleten mit Sanktionen belegt. Belarus unterstützt Russland im Krieg gegen die Ukraine.

    Mitte April hatte der Schwimm-Weltverband World Aquatics bekanntgegeben, dass russische und belarussische Athleten wieder offiziell für ihr Land an internationalen Wettbewerben teilnehmen dürfen. Entsprechende Flaggen, nationale Symbole auf der Sportkleidung und die Hymnen sind wieder erlaubt.

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