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Basketball

31.05.2015

ALBA braucht noch einen Sieg für Bayern-Sturz

Albas Akeem Vargas (r) kommte bei einem Zweikampf gegen Münchens Nihad Djedovic (l) zu Fall.
Bild: Annegret Hilse (dpa)

ALBA Berlin bezwang Titelverteidiger FC Beyern in einem Offensivfestival mit 101:88 (50:44) und übernahm die 2:1-Führung in der Serie. Der Hauptstadtclub braucht damit nur noch einen Sieg für die Entthronung der Münchner.

Die Münchner müssen am 2. Juni vor heimischer Kulisse gewinnen, um die Chance auf die erneute Meisterschaft und ein Duell mit den Brose Baskets zu wahren.

In einer intensiven und temporeichen Partie durften die Berliner spätestens mit dem Dreier von Clifford Hammonds in der Schlussminute feiern. "Das bessere Team hat gewonnen", sagte ALBA-Coach Sasa Obradovic. Münchens Trainer Svetislav Pesic deutete Kritik an den Schiedsrichtern an, ohne sie explizit zu formulieren: "Wenn das jetzt das letzte Spiel der Saison gewesen wäre, hätte ich noch das Bedürfnis, etwas zu den letzten Minuten zu sagen. Aber das will ich nicht."

Bester Werfer des Heimteams war Reggie Redding mit 20 Punkten, bei Bayern glänzte Nihad Djedovic mit 17 Zählern. "Jetzt machen wir in München den Sack zu", sagte Berlins Akeem Vargas. Anders als bei der 55:81-Auswärtsklatsche zum Start der Serie vor einer Woche präsentierten sich die Bayern fokussierter. Vor allem Djedovic und Vasilije Micic überzeugten bei den Münchnern, die sich allerdings erneut Schwächen unter den Körben erlaubten.

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Mitte des Auftaktviertels nahm Coach Svetislav Pesic die erste Auszeit und stauchte sein Team wegen mangelnder Reboundarbeit zusammen. Insgesamt sicherten sich die Berliner allein vor der Halbzeitpause acht Abpraller nach eigenen Fehlwürfen - ein wichtiger Schlüssel zum Sieg.

"Was uns am meistern wehtut sind Albas Offensivrebounds", sagte Bayerns Kapitän Heiko Schaffartzik, der mit Wadenproblemen wie schon beim 85:73 in der zweiten Partie fehlte. Ob er am Dienstag wieder dabei sein kann, ließ der Point Guard offen.

Nach dem 21:21 vor Ende des ersten Abschnitts zogen die Berliner dank einer geschlossenen Teamleitung zunächst mit einem 15:3-Lauf davon, doch Bayern ließ sich nicht abschütteln. Die Ex-Berliner Djedovic und Bryce Taylor dominierten im dritten Viertel, elf Minuten vor Ende brachte Taylor die Münchner beim 72:71 wieder in Führung. Doch am Ende behielt ALBA wegen seiner Dreierstärke die Oberhand. (dpa)

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