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Leichtathletik

18.04.2015

Anna Hahner Fünfte beim Wien-Marathon

Anna Hahner lief beim Wien-Marathon auf den fünften Platz.
Bild: Oliver Mehlis (dpa)

Die deutsche Laufhoffnung Anna Hahner hat ihren Vorjahressieg beim Wien-Marathon nicht wiederholen können. Nach 2:30:50 Stunden wurde die 25-Jährige diesmal nur Fünfte.

Trotz ihres klaren Rückstands auf die Überraschungssiegerin Maja Neuenschwander aus der Schweiz (2:30:09) war Hahner mit ihrem Lauf zufrieden. "Ich habe alles gegeben. Ein erster Platz fühlt sich besser an als ein fünfter, aber ich habe alles rausgeholt und hätte heute keine Sekunde schneller laufen können", sagte sie. "Der Gegenwind hat etwas Energie gekostet. Aber die Leute haben "Go Anna" geschrien. Das hat mich angetrieben, alles zu geben."

Am ersten großen Marathon-Wochenende dieses Jahres stand eigentlich der Lauf in Rotterdam besonders im Blickpunkt. Doch die beste Zeit über die 42,195 Kilometer wurde in Paris gelaufen, wo der Kenianer Mark Korir in 2:05:49 Stunden gewann. Mit deutlichem Abstand kamen sein Landsmann Luka Kanda (2:07:20) sowie Seboka Tola aus Äthiopien (2:07:33) ins Ziel. Bei den Frauen gab es sogar einen äthiopischen Doppelerfolg: Meseret Mengistu siegte nach 2:23:26 Stunden nur knapp vor Amane Gobena (2:23:30).

Der Klassiker in Rotterdam endete mit einer Überraschung: Der Äthiopier Abera Kuma gewann am Sonntag nach 2:06:46 Stunden vor den beiden favorisierten Kenianern Mark Kiptoo (2:07:21) und Bernard Koech (2:08:01). Der 24-jährige Kuma begann seine Karriere als 5000-Meter-Spezialist. Bekanntheit erlangte er aber vor allem, weil er sich bei der Cross-WM 2011 kurz vor der Ziellinien mit Samuel Tsegay aus Eritrea prügelte. Schnellste Frau in Rotterdam war die Japanerin Asami Kato in einer Zeit von 2:26:30 Stunden.

In Wien lief der Äthiopier Sisay Lemma am Ende den größten Vorsprung in der Geschichte dieses Rennens heraus. Nach 2:07:31 Stunden siegte er klar vor dem Kenianer Duncan Koech (2:12:14). Lemma profitierte davon, dass Vorjahressieger und Streckenrekordler Getu Feleke aus Äthiopien nach einer Stunde mit muskulären Problemen aufgeben musste. (dpa)

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