1. Startseite
  2. Sport
  3. Sonstige Sportarten
  4. Becker kritisiert ARD und ZDF wegen fehlender Übertragungen

Ex-Tennis-Star

17.04.2019

Becker kritisiert ARD und ZDF wegen fehlender Übertragungen

Geht mit den Öffentlich-Rechtlichen hart ins Gericht: Boris Becker.
Bild: Arne Dedert (dpa)

Der dreimalige Wimbledonsieger Boris Becker hat die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF kritisiert und ihnen eine Mitschuld am darbenden Status der Sportart Tennis gegeben.

Dass es keinen neuen Tennis-Boom in Deutschland gebe, "liegt an den Fernsehschaffenden" sagte Becker in einem Interview der "Stuttgarter Zeitung" und der "Stuttgarter Nachrichten". "So lange im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lieber ein Drittligaspiel im Fußball als ein Wimbledon-Finale live übertragen wird – so lange wird sich daran wenig ändern. Da hat keine andere Sportart eine Chance."

Die Rechte für die vier Grand-Slam-Turniere im Tennis sind aktuell alle vergeben. Für das Wimbledon-Finale im vergangenen Jahr hatte das ZDF kurzfristig beim Rechteinhaber Sky eine Sub-Lizenz erworben und den Sieg von Angelique Kerber gegen Serena Williams live übertragen. Die TV-Rechte für die Turniere in Melbourne (Australian Open), Paris (French Open) und New York (US Open) liegen bei Eurosport. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren