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Haft auf Bewährung

03.02.2017

Berufungsgericht verurteilt Karabatic-Brüder in Wettskandal

Nikola Karabatic (l) und Luka Karabatic fechten ihre Verurteilung wegen eines Wettskandals an.
Bild: Srdjan Suki (dpa)

Montpellier (dpa) - Drei Tage nach dem WM-Sieg im eigenen Land sind die französischen Handballstars Nikola und Luka Karabatic in einem Wettskandal zu jeweils zwei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Ein Berufungsgericht in Montpellier sprach die Brüder der Beihilfe zum Betrug schuldig. Nikola Karabatics Anwalt zeigte sich überrascht von dem Urteil. Er sehe den Tatbestand des Betrugs nicht erfüllt, sagte er der Zeitung "Midi Libre".

Die beiden Profis müssen außerdem jeweils 10 000 Euro Strafe zahlen. Damit fiel das Urteil härter aus als in der ersten Instanz, wo sie 2015 mit Geldstrafen davongekommen waren. Die Spieler können gegen das Urteil allerdings vor das Kassationsgericht ziehen.

Es geht um verdächtige Wetten auf ein Spiel ihres damaligen Vereins Montpellier HB im Mai 2012. Überraschend verlor der als Meister feststehende Verein die Partie beim abstiegsbedrohten Club Cesson-Rennes (28:31). Mehreren Spielern wurde vorgeworfen, die Partie manipuliert und damit Verwandten und Bekannten hohe Wettgewinne ermöglicht zu haben. Die Karabatic-Brüder spielten am fraglichen Tag allerdings nicht, sie hatten die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Auf die Partie waren ungewöhnlich hohe Wetteinsätze eingegangen. Insgesamt sprachen die Richter 15 Angeklagte schuldig. (dpa)

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