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"Mehr wertschätzen"

15.06.2017

Bierhoff fordert mehr Unterstützung für Leistungssport

Pressekonferenz zu «50 Jahre Deutsche Sporthilfe» mit Ex-DEB-Spieler Max Müller (l-r), Oliver Bierhoff, Sporthilfe-Vorstand Michael Ilgner und Rennrodler Felix Loch.
Bild:  Daniel Karmann (dpa)

Der Deutsche Fußball-Bund will im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels gegen San Marino seine Verbundenheit mit der Deutschen Sporthilfe demonstrieren. Drei Euro pro Ticket fließen der Sportförderung zu. Manager Bierhoff hat einen Wunsch.

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff hat sich für eine stärkere Förderung des Spitzensports in Deutschland auch außerhalb des Millionen-Geschäftes Fußball ausgesprochen.

"Ich würde es mir wünschen, dass wir in Deutschland den Leistungssport generell mehr unterstützen, mehr wertschätzen. Uns auch bewusst werden, was diese Sportler alles leisten, wenn sie nicht Profis sind", sagte Bierhoff in Herzogenaurach.

Rund um das WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino am Samstag in Nürnberg möchte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) seine Verbundenheit zur Deutschen Sporthilfe (DSH) demonstrieren. Diese war vor 50 Jahren gegründet worden. Drei Euro pro Eintrittskarte sollen der Sporthilfe zugute kommen. Erwartet werden rund 30 000 Zuschauer. "Für das, was die Sportler leisten, ist es immer noch zu wenig", sagte Bierhoff. Außerdem sollen Trikots der Nationalspieler versteigert werden.

Von den Millionensummen der Fußballstars können die meisten Olympioniken nur träumen. Ein "schlechtes Gewissen" habe er nicht, sagte Bierhoff, "aber ich sehe die Schwierigkeiten. Und deswegen ist es umso wichtiger, immer wieder Zeichen zu setzen", sagte der Fußball-Manager.

Schwindelig werde es ihm bei den Zahlen aus dem Fußball nicht, sagte Sporthilfe-Chef Michael Ilgner. "Mir darf nicht schwindelig werden, weil die Schere zu weit auseinandergeklafft ist", sagte der frühere Wasserballer. "Es ist unsere Aufgabe, jeden Tag dafür zu kämpfen, mehr Unterstützung zu gewinnen."

Etwas "neidvoll" blickte Hockey-Olympiasieger Max Müller auf die finanziellen Möglichkeiten des Fußballs. Andererseits habe man abseits des öffentlichen Fokus mehr Gelegenheiten, Mannschaften zu entwickeln und Dinge auszuprobieren, sagte das Aufsichtsratsmitglied des Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg. "Wir haben es aus Ruhm und Ehre gemacht, und das sind auch sehr schöne Motive."

Eine gute Woche vor dem Start des deutschen Teams beim Confed Cup in Sotschi gegen Australien gab Rodel-Olympiasieger Felix Loch der DFB-Auswahl noch einen Tipp mit auf den Weg. "Man kann über die Russen denken, was man will, aber die Olympischen Spiele waren super organisiert, auch wenn man vielleicht nicht zu weit nach außen schauen darf", sagte Loch. "Da muss man die Augen verschließen, da gehen viele Sachen überhaupt nicht."

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Die Diskussion ist geschlossen.

08.06.2017

Ich machs kurz: ich bin mir sicher, daß der Leistungssport in Deutschland sehr stark, in meinen Augen: zu stark, gefördert wird. Natürlich gibt es Nischensportarten die von der Förderung z.B. des Fußballs, nur träumen können.

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08.06.2017

Für den Fußball wird schon viel zu viel Steuergeld ausgegeben. Bin gespannt, wann die Fans nicht mehr bereit sind die Gelder zu bezahlen. Für den Breitensport ist fast kein Geld vorhanden, der wichtig wäre für die Gesundheit der Bevölkerung. Für den Leistungssport Steuergeld auszugeben, nur damit man in der Welt oben steht, halte ich für wenig sinnvoll. Die ganzen Großveranstalltungen Olympia WM´s usw. werden auf Kosten der armen Bevölkerung und Schaden an der Natur ausgerichtet. Nach 2 Wochen Theater beginnt schon der Verfall der Mrd. Gräber.

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