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02.06.2009

Bierhoff sieht längerfristige Perspektive beim DFB

Bierhoff sieht längerfristige Perspektive beim DFB
Bild: DPA

Dubai (dpa) - Oliver Bierhoff sieht für sich eine längerfristige Perspektive beim Deutsche Fußball-Bund (DFB) - und das unabhängig von der Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw.

Bei einem Gespräch zwischen Bierhoff und DFB-Präsident Theo Zwanziger in den nächsten Wochen könnte bereits die vorzeitige Vertragsverlängerung geklärt werden. "Es bringt mir viel Spaß. Aber es soll auch so sein, dass die Leute, mit denen ich arbeite, überzeugt sind. Ich habe den Eindruck, dass sie es sind", sagte Nationalmannschafts-Manager Bierhoff auf der Asienreise der DFB-Auswahl: "Insofern stehe ich dem Ganzen positiv gegenüber. Ich gehe mit einem positiven Geist in dieses Gespräch."

Möglicherweise wird Bierhoff seinen nach der WM 2010 auslaufenden Vertrag im Sommer sogar bis 2014 verlängern. "Es macht Sinn, dass wir im Zwei-Jahres-Rhythmus arbeiten, oder eben über vier Jahre. Ich bin da nicht so auf Sicherheit aus", sagte Bierhoff in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. DFB-Präsident Theo Zwanziger habe ihm "immer ein positives Feedback gegeben", bemerkte der ehemalige Nationalmannschafts-Kapitän. "Ich fühle mich wohl beim DFB. Ich habe auch viele andere interessante Aufgaben hier, bin Präsidiums- Mitglied. Wir haben die Datenbank aufgebaut. Ich bin jetzt das Leistungszentrum angegangen, wo ich im Sommer eine Analyse erstellen will", berichtete Bierhoff von seiner Arbeit.

2004 war mit dem damalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann die Funktion des Teammanagers neu eingerichtet worden, die seitdem Bierhoff besetzt. Inzwischen sieht sich der 41-jährige Bierhoff unabhängig von Bundestrainer Löw und dessen Zukunftsplänen. "Das müsste ich auch", sagte Bierhoff und verweist auf eine seiner Aufgaben: "In meinem Vertrag ist auch festgelegt, dass ich die Trainersuche durchziehen muss, falls es einen neuen Bundestrainer gibt. Ähnlich wie bei einem Verein."

Bierhoff sieht längerfristige Perspektive beim DFB

Der Vertrag von Löw endet ebenfalls 2010, anders als Bierhoff möchte der Bundestrainer jetzt aber noch nicht über eine Verlängerung sprechen, auch wenn er sich in den Nationalmannschafts-Planungen schon mit der Zeit nach Südafrika beschäftigt. "Ich arbeite natürlich eng mit Joachim Löw, Hansi Flick und Andreas Köpke zusammen und würde mich freuen, wenn es mit denen weitergeht", sagte Bierhoff.

Für ihn selbst könnten schon im Juli oder August die Fronten geklärt werden. "Wir werden uns nach dem Confed Cup oder schon zwischen U 21-Europameisterschaft und Confed Cup zusammensetzen", kündigte Bierhoff ein baldiges Gespräch mit Zwanziger an. Trotz der positiven Tendenz will er über eine Entscheidung aber noch nicht reden: "Entschieden ist es nicht. Wichtig ist, in einem entspannten Gespräch zu hören, wie man meine Rolle sieht und bewertet."

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