1. Startseite
  2. Sport
  3. Sonstige Sportarten
  4. Blatter kritisiert Brasiliens Politik

Fußball

17.07.2013

Blatter kritisiert Brasiliens Politik

Bild: Karl-Josef Hildenbrand (dpa)

FIFA-Präsident Josef Blatter hat die Politik des WM-Gastgeberlandes Brasilien nach den Massenprotesten während des Confed Cups in die Pflicht genommen und vor einer Wiederholung der Demonstrationen im kommenden Sommer gewarnt.

"Die Lehren müssen nicht wir ziehen aus den Unruhen in Brasilien. Die muss die Politik in Brasilien ziehen", betonte der Chef des Fußball-Weltverbandes bei der Premiere des Camp Beckenbauer in Going bei Kitzbühel.

Blatter stellte bei einer Wiederholung der Demonstrationen im kommenden Sommer sogar die Eignung Brasiliens als WM-Gastgeber infrage. "Wenn nächstes Jahr wieder so Unruhen sind, müssen wir vielleicht sagen, Brasilien war nicht der richtige Austragungsort", sagte der FIFA-Boss. Im vergangenen Monat war es während des WM-Testlaufs zu Massenprotesten im ganzen Land gegen Korruption und Misswirtschaft gekommen. Auch die Milliardeninvestitionen für die WM wurden dabei kritisiert.

Blatter meinte, dass die Güter in dem riesigen Land falsch verteilt würden. Dafür könne man "die FIFA aber nicht verantwortlich machen." Im September stehen für die FIFA erneute Gespräche mit Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff an. (dpa)

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Die deutschen Hockey-Damen um Charlotte Stapenhorst verloren gegen Argentinien. Foto: Andreas Gebert
Pro League

Hockey-Herren besiegen Argentinien - Damen unterliegen

ad__pluspaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live, aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Plus+ Paket ansehen