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Boxen
16.06.2019

K.o in Runde 2 - Tyson Fury schlägt Außenseiter Schwarz

Der Kampf von Tom Schwarz (links) gegen Tyson Fury war früh beendet.
Foto: John Locher/AP, dpa

Der deutsche Boxer Tom Schwarz hatte keine Chance gegen den ehemaligen Weltmeister Tyson Fury. Den Schwergewichtskampf brach der Ringrichter nach Runde 2 ab.

Der ehemalige Boxweltmeister Tyson Fury hat dem Deutschen Tom Schwarz keine Chance gelassen. In einem Schwergewichtskampf unterlag Schwarz dem Briten in der Nacht zum Sonntag in Las Vegas durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Ringrichter Kenny Bayless brach den Kampf ab, nachdem Schwarz einen Schlaghagel von Fury hinnehmen musste. Kurz zuvor war er zu Boden gegangen und angezählt worden.

Der 25 Jahre alte Magdeburger kassierte in seinem 25. Profi-Kampf die erste Niederlage. Allerdings hatte er seine bisherigen Siege fast ausschließlich gegen unterklassige Rivalen errungen. Klitschko-Bezwinger Fury bringt es in nunmehr 29 Kämpfen auf 28 Siege bei einem Unentschieden. Vor knapp 10.000 Zuschauer konnte Schwarz nur kaum Druck aufbauen. Der frühere WBO-Jugendweltmeister im Grunde musste er ab Runde 1 stark dagegenhalten.

Schwarz-Promoter: "Wir stehen mit Tom erst am Anfang seiner Karriere"

Trotz der Niederlage kann der Deutsche weiter auf eine erfolgreiche Karriere im Profiboxen hoffen. Sein Promoter Ulf Steinforth hatte vor dem Kampf im Box-Paradies von Las Vegas gesagt: "Wir stehen mit Tom erst am Anfang seiner Karriere."

"Ich bin hierher gekommen, um Spaß zu haben und Las Vegas eine Show zu bieten", sagte Fury nach seinem frühzeitigen Erfolg über Schwarz. "Ich hoffe, alle hatten so viel Spaß wie ich."

Tyson Fury will wieder um den WM-Gürtel kämpfen

Der 30-jährige Fury nahm damit dem Deutschen den Titel Interkontinentalmeister der WBO ab und bringt sich in eine gute Position, um Weltmeister Andy Ruiz jr. herausfordern zu können. Der in den USA lebende Mexikaner will jedoch zunächst einen Rückkampf gegen den Briten Anthony Joshua bestreiten. Fury peilt zunächst einen Rückkampf gegen WBC-Weltmeister Deontay Wilder aus den USA an. Ihr erstes Duell vor einem halben Jahr endete unentschieden.

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Ende 2015 hatte sich Fury in Düsseldorf durch einen Sieg über Wladimir Klitschko alle drei WM-Titel des Ukrainers geholt - sie später aber wieder verloren. Grund dafür: Im Anschluss warf ihn eine Krise mit Drogen, Depressionen und Rücktrittserklärungen aus der Bahn. Nun nimmt der Box-Riese einen erneuten Anlauf Richtung WM-Gürtel. (AZ/dpa)

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