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25.03.2020

Deutsche Beach-Damen schüren WM-Erwartungen

Katrin Holtwick spielt in Stare Jablonki einen Ball über das Netz.
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Katrin Holtwick spielt in Stare Jablonki einen Ball über das Netz.
Bild: Tomasz Waszczuk (dpa)

Gewitter und Wolkenbruch in den Masuren, Deutschlands beste Beachvolleyballer aber lassen sich kaum beirren. Drei Damen-Teams stehen schon in der K.o.-Runde. Die Erwartungen wachsen auch ohne den verletzten Olympiasieger Julius Brink.

Die deutschen Beach-Girls sind im polnischen Stare Jablonki bei den Weltmeisterschaften weiter auf Erfolgskurs.

Nach ihren jeweils zweiten Turniersiegen zogen die National-Duos Katrin Holtwick/Ilka Semmler, Laura Ludwig/Kira Walkenhorst und Karla Borger/Britta Büthe vorzeitig in die K.o.-Runde ein. Die Berlinerinnen Victoria Bieneck und Julia Großner unterlagen dagegen den Gastgeberinnen Kinga Kolosinska und Monika Brzostek knapp mit 1:2 (16:21, 21:15, 15:17), haben mit ausgeglichener Bilanz aber noch Chancen auf das Weiterkommen.

Die deutschen Beachvolleyball-Meisterinnen Holtwig/Semmler (Essen) bezwangen auf dem 9000 Zuschauer fassenden Centercourt die Niederländerinnen Jantine van der Vlist und Marloes Wesselink klar mit 2:0 (21:17, 21:15). "Somit bleibt noch das letzte Gruppenspiel gegen Australien - und das um den Poolsieg. Super wichtig", sagte Holtwick: "Nach Platz 17 und 9 bei unseren bisherigen WM-Auftritten soll es dieses Mal weiter nach vorn gehen."

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Die Olympia-Fünfte von London, Laura Ludwig, siegte mit Kira Walkenhorst (Hamburg) 2:0 (21:17, 21:11) gegen Goricanec/Hüberli (Schweiz). "Damit schon mal sicher Pool-Zweiter. Super", jubelten die Sieger. Auch Borger/Büthe bestätigten ihre gute Form und sind schon weiter. Die Stuttgarterinnen ließen dem griechischen Doppel Arvaniti/Karagkouni mit 2:0 (21:15, 21:17) keine Chance.

Das Männer-Turnier eröffneten Markus Böckermann/Mischa Urbatzka (Hamburg) mit einem 2:0 (21:18, 22:20) gegen Gabathuler/Weingart (Schweiz). Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif (Kiel/Iserlohn) unterlagen den Polen Kantor/Losiak 1:2 (19:21, 22:20, 11:15). "Weltuntergangsstimmung hier in Polen", berichtete das Duo: "Nicht unbedingt, weil wir leider unser Auftaktspiel verloren haben, sondern vielmehr weil ein Wolkenbruch vom Feinsten durchzieht. Gewitter, Regen, von Bäumen fliegende Äste."

Am Abend fertigten die deutschen Meister Jonathan Erdmann und Kay Matysik (Berlin), die sich eine WM-Medaille als Ziel gesetzt haben, die Argentinier Bianchi/Del Coto in nur 37 Minuten 2:0 (21:14, 21:11) ab. Sebastian Fuchs, der durch den Verletzungsausfall von Olympiasieger Julius Brink kurzfristig Thomas Kaczmarek als Partner an seine Seite geholt hatte, gewann nach hartem Kapmpf 2:1 (17:21, 21:16, 24:22) gegen die US-Amerikaner Lucena/Hyden. Als Jugendliche hatten Fuchs/Kaczmarek schon einmal ein Beach-Team gebildet - und vor zehn Jahren bei der U 18-WM im thailändischen Pattaya sogar den Titel geholt. (dpa)

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