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Ski nordisch

06.02.2011

Deutsche Männer-Staffel in Rybinsk Dritte

Erschöpfte Staffel-Dritte: Die deutsche Männer-Staffel in Rybinsk., dpa

Die deutschen Skilangläufer kommen in WM-Form. Im 4 x 10-Kilometer-Staffelrennen beim Weltcup im russischen Rybinsk belegte das DSV-Quartett mit Andy Kühne (Oberwiesenthal), Franz Göring (Zella-Mehlis), Tom Reichelt (Oberwiesenthal) und Tobias Angerer (Vachendorf) Platz drei.

Die Deutschen mussten sich lediglich den klar favorisierten Teams aus Russland und Italien geschlagen geben, die in Bestbesetzung angetreten waren. Es war die erste Podestplatzierung der deutschen Männer in diesem Winter.

"Ein Podestplatz ist immer super. Ich denke, es war eine sehr gute Leistung von allen. Die Russen und Italiener waren halt einen Tick stärker", resümierte Angerer, der mit einem starken Schlussdurchgang die deutsche Staffel von Platz vier noch nach vorn brachte.

Zuvor hatte es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt auf der klassischen Strecke erneut Materialprobleme gegeben. Besonders Göring, der sich für einen Aufrauh-Ski entschieden hatte, musste bei den Anstiegen neben der vereisten Spur laufen und verlor damit wertvolle Sekunden. "Ich hatte keinen Halt in der Spur, aber die Ski waren die Besten von allen, die ich zur Verfügung hatte", meinte Göring.

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"Das war sehr in Ordnung", sagte Bundestrainer Jochen Behle mit Blick auf mögliche Erfolge bei den Weltmeisterschaften ab dem 23. Februar und verwies auch darauf, dass es für das Selbstbewusstsein seiner Schützlinge wichtig war. "Sie wissen jetzt, es geht voran, auch wenn beispielsweise die siegreichen Russen - allerdings in Bestbesetzung - einfach stärker waren", bemerkte der Coach. Dafür hat Behle mit Jens Filbrich (Frankenhain), Axel Teichmann (Bad Lobenstein) und Tim Tscharnke (Biberau) noch drei starke Läufer daheim, auch wenn Teichmann derzeit wegen einer Erkältung erneut pausieren muss.

"Mein Fazit ist sehr positiv. Ich bin auf dem aufsteigenden Ast und freue mich richtig auf die kommenden Wochen", sagte Angerer, der wochenlang völlig neben sich gestanden hatte, die Tour de Ski vorzeitig beendete und dann nach einer Erholungsphase besonders im Trainingslager in Toblach wiedererstarkte. (dpa)

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