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Schwimmen

18.02.2015

Deutsche Wasserballer weiter auf Trainersuche

Die Spieler hatten gegen den ehemaligen Bundestrainer Nebosja Novoselac revoltiert.
Bild: Friso Gentsch (dpa)

Nach der verlorenen Weltliga-Partie gegen Russland (7:11) stehen Deutschland Wasserballer wieder ohne Trainer da.

"Dies war mein letztes Spiel in dieser Position", erklärte ein sichtlich enttäuschter Arno Troost in Stuttgart. Der Trainer von Vizemeister ASC Duisburg hatte den EM-Neunten seit der Spielerrevolte zu Beginn des Jahres gegen den bisherigen Bundestrainer Nebojsa Novoselac zusammen mit Milan Sagat betreut.

Damit wartet das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) vier Wochen vor der nächsten Weltliga-Partie bei Europameister Serbien auf den nächsten Trainer. "Wir sind auf der Suche und werden jetzt Gespräche mit Kandidaten führen", sagte der Fachspartenvorsitzende Hans-Jörg Barth. Dabei ließ er offen, ob der Nachfolger aus Deutschland oder vom für seine Stärke im Wasserball bekannten Balkan kommen wird. "Die Finanzierung ist gesichert, jetzt können wir sagen, was wir anbieten können", fügte Barth hinzu.

Gestemmt werden müsste die Bezahlung vom DSV. Novoselac hat einen Vertrag bis Ende 2016. "Der neue Mann muss mit ihm zusammen arbeiten", erklärte DSV-Leistungssportdirektor Lutz Buschkow. Er ist alles andere als glücklich über die Entwicklung. Weder die Männer noch die Frauen konnten sich für die Weltmeisterschaften im russischen Kasan (24. Juli bis 9. August) qualifizieren. (dpa)

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