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Früherer Weltmeister

08.04.2019

Doping-Prozess gegen Felix Sturm: Kammer lehnt Eröffnung ab

Felix Sturm wurde 2016 positiv auf das muskelaufbauende Präparat Stanozolol getestet.
Bild: Roland Weihrauch (dpa)

Der Doping-Prozess gegen Profi-Boxer Felix Sturm ist vorerst geplatzt.

Die 8. Große Strafkammer des Kölner Landgerichts habe die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt, sagte ein Gerichtssprecher. Zuvor hatte der "Kölner Stadt-Anzeiger" darüber berichtet.

Der Beschluss sei aber noch nicht rechtskräftig, betonte der Sprecher. Die Staatsanwaltschaft habe fristwahrend eine sofortige Beschwerde eingelegt. Die Anklage könne so nun ihr weiteres Vorgehen prüfen. Wann klar ist, wie es weitergeht, sei offen.

Sturms Verteidiger Gottfried Reims sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" zufolge: "Das Gericht ist der Argumentation der Verteidigung gefolgt, wonach ein viel zu spät vorgenommenes Gutachten zu dem Schluss kommt, dass keine dopingrelevanten Spuren vorhanden sind."

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Der heute 39-jährige frühere Weltmeister Sturm wurde nach dem Sieg im WM-Titelkampf am 20. Februar 2016 im Supermittelgewicht in Oberhausen gegen den Russen Fjodor Tschudinow positiv auf das muskelaufbauende Präparat Stanozolol getestet. Daraufhin hatte die Nationale Anti-Doping-Agentur NADA den Leverkusener bei der Staatsanwaltschaft Köln angezeigt. (dpa)

Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers

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