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Von Ex-Ministerin Frankreichs

18.11.2017

Doping-Verdächtigung: Nadal erhält Schadenersatz

Ein französisches Gericht hat Rafael Nadal nach Doping-Verdächtigungen 10 000 Euro Schadenersatz zugesprochen.
Bild: Francois Mori (dpa)

Tennis-Star Rafael Nadal hat einen Prozess gegen die ehemalige französische Gesundheits- und Sportministerin Roselyne Bachelot wegen Doping-Verdächtigungen gewonnen.

Die 70 Jahre alte Politikerin wurde am 16. November von einem Gericht in  Paris wegen Verleumdung zur Zahlung von 10 000 Euro Schadenersatz an den Spanier verurteilt. Bachelot hatte im März des vergangenen Jahres in einer TV-Sendung den Verdacht geäußert, der 16-malige Grand-Slam-Gewinner habe mit seiner mehrmonatigen Verletzungspause im Jahr 2012 einen positiven Dopingbefund kaschieren wollen. Nadal hatte damals wegen Knieproblemen aussetzen müssen.

"Die französische Justiz hat den Fall zugunsten meiner Ehrlichkeit und Integrität als Sportler entschieden. Ich möchte allen danken, die an mich geglaubt haben", schrieb Nadal auf Facebook nach dem Urteil. Das Geld wolle er einer Nicht-Regierungs-Organisation in  Frankreich spenden, kündigte der 31-Jährige an.

Nadal hatte im April 2016 als Reaktion auf Bachelots Äußerungen den Welttennis-Verband ITF gebeten, alle seine Testergebnisse und Blutprofile zu veröffentlichen. Im selben Monat reichte er seine Klage ein.

Der Spanier hat in diesem Jahr die French Open und die US Open gewonnen. Bei der WM in dieser Woche in London gab er wegen Problemen an seinem Knie nach dem ersten Spiel auf und beendete die Saison.

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