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Vor Australian Open

15.01.2020

Ex-Tennisprofis Haas und Wilander üben Kritik an Zverev

Tennisprofi Alexander Zverev erlebt gerade eine schwere Zeit.
Bild: Dave Hunt/AAP/dpa

Der frühere Tennis-Spitzenspieler Tommy Haas hat Kritik an Alexander Zverev geübt und hält ihn momentan nicht für einen Grand-Slam-Titelkandidaten.

"Für die ganz großen Turniersiege muss Sascha den nächsten Schritt gehen und sich weiterentwickeln", sagte der 41-Jährige der "Sport Bild" vor den am Montag beginnenden Australian Open.

Mit drei Niederlagen beim ATP Cup war der 22-jährige Zverev schwach in die neue Saison gestartet und war bei dem Nationen-Wettbewerb auch mit seinem Frust aufgefallen. "Er zieht sich runter", sagte Haas. "Auch Boris Becker, John McEnroe und Novak Djokovic hatten Wutanfälle. Aber dadurch haben sie sich auf ein höheres Level gehievt und waren danach umso stärker. Bei Sascha ist das nicht zu sehen."

Der Weltranglisten-Siebte Zverev wartet noch auf sein erstes Grand-Slam-Halbfinale. "Taktisch ist Sascha den Topspielern unterlegen", sagte der frühere Topspieler Mats Wilander. "Fünf Sätze scheinen ein großes Problem für Sascha zu sein. Das hat er noch nicht gelöst", sagte der 55 Jahre alte Schwede. "Momentan ist Sascha für mich kein Kandidat für einen Grand-Slam-Turniersieg."

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Am Donnerstag findet die Auslosung für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres in Melbourne statt. (dpa)

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