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Skispringen

26.02.2015

Faktencheck zum WM-Skispringen auf der Großschanze

Severin Freund muss sich für das Einzelspringen von der Großschanze nicht erst qualifizieren.
Bild: Fredrik Sandberg (dpa)

Severin Freund will seine Erfolgsbilanz bei der WM in Falun auf der Großschanze ausbauen. Die erste Möglichkeit bietet sich dem deutschen Topspringer im Einzel am Donnerstag.

Der Wettbewerb

Im Einzel starten 50 Athleten. Die ersten Zehn im Gesamt-Weltcup, zu denen auch Freund als Dritter gehört, sind automatisch qualifiziert. Der Rest der Startplätze wird am Mittwoch in der Qualifikation vergeben. In der Titel-Entscheidung einen Tag später wird nach dem ersten Durchgang das Feld auf die besten 30 Springer reduziert. Die Punkte für jeden Teilnehmer errechnen sich aus der Weite und den Haltungsnoten der fünf Kampfrichter, von denen die höchste und die niedrigste gestrichen werden und somit nur drei Noten in die Wertung eingehen.

Die Schanze

Der Lugnet-Bakken wurde zur WM 1974 erbaut und vor den Titelkämpfen 1993 umgebaut. Im Vorfeld dieser WM wurde die gesamte Lugnet Arena für rund 1,7 Millionen Euro modernisiert. Die Generalprobe im Weltcup gewann im Vorjahr Severin Freund, der dabei mit 135 Metern den Schanzenrekord aufstellte.

Die Favoriten

Neben Severin Freund, der bereits WM-Silber auf der Normalschanze gewonnen hat, kommen eine ganze Reihe von Springern für den Sieg infrage. Weltcup-Spitzenreiter Peter Prevc aus Slowenien gilt ebenso als hervorragender Flieger wie Vierschanzentourneegewinner Stefan Kraft aus Österreich oder die Norweger Rune Velta und Anders Fannemel. Auch Roman Koudelka aus Tschechien und Japans Altmeister Noriaki Kasai, der schon 1993 dabei war, sind zu beachten. Und nicht zu vergessen: Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch aus Polen.

Besonderheiten inFalun

Die Schanze ragt hoch hinaus und gilt als äußerst windanfällig. Dies könnte den Wettkampf erheblich beeinflussen. (dpa)

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