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Fechten
25.06.2016

Deutsche Säbelfechter bei EM nur Platz sieben

Die Fechter kämpfen in Torun um die EM-Titel.
Foto:  Tytus Zmijewski (dpa)

Deutschlands Säbelfechter sind als Europameister abgelöst worden. "Wir sind richtig enttäuscht", sagte Bundestrainer Vilmos Szabo nach dem Absturz auf Platz sieben.

Das Achtelfinal-Duell mit Belgien war beim 45:31 noch eine leichte Übung. Dann aber verloren die EM-Goldmedaillengewinner von 2015 und Weltmeister von 2014 im Viertelfinale gegen den Olympia-Dritten Italien 39:45. Dem Damendegen-Team blieb im polnischen Torun der frustrierende elfte Platz unter 15 Startern.

Mit Benedikt Wagners Säbel-Titel und Florett-Bronze durch Carolin Golubytskyi vom FC Tauberbischofsheim sowie den Bonner André Sanita kommt der Deutsche Fechter-Bund zahlenmäßig auf die gleiche EM-Bilanz wie 2015, als es je einmal Gold, Silber und Bronze gab.

Als einzige des deutschen Olympia-Teams stand Carolin Golubytskyi auf dem Podest. Max Hartung und Matyas Szabo belegten die Plätze 23 und 39. Der viermalige Einzel-Weltmeister Peter Joppich wurde 13. mit dem Florett. Dieses Quartett bildet in Rio de Janeiro das kleinste deutsche Olympia-Fechtteam seit 60 Jahren.

Die Rio-Starter Hartung und Szabo sowie Einzel-Titelträger Wagner und Richard Hübers unterlagen in den Säbelgefechten um die Ränge fünf bis acht auch der Mannschaft Weißrusslands mit 41:45. Mit dem 45:33 gegen Großbritannien rettete das Quartett aus Dormagen wenigstens die siebte Position. So schlecht waren deutsche Säbelherren bei einer EM letztmals 2009 in Plowdiw.

Im Damendegen-Wettbewerb war Deutschland am Samstag im Achtelfinale beim 25:45 gegen den WM-Fünften Ungarn chancenlos. In der Trostrunde folgten ein 45:30 gegen die Niederlande, ein 38:41 gegen die Schweiz und ein 45:30 gegen Schweden.

Estlands Damen beim 33:28 im Degenfinale gegen Frankreich und Weltmeister Russland als Nachfolger der deutschen Säbel-Experten gewannen zum Abschluss Gold. Das 45:42 der Russen im Finale gegen Italien war für Russland in Torun der sechste Titel insgesamt. Damit holten sie 50 Prozent der ersten Plätze. (dpa)

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