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"All Blacks" besiegen Namibia

06.10.2019

Frankreich und England im Viertelfinale der Rugby-WM

Frankreichs Alivereti Raka (M) ist mit dem Ball schneller als der Tongaer hinter ihm, der zu einem Tackling ansetzt. Foto: Aaron Favila/AP/dpa
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Frankreichs Alivereti Raka (M) ist mit dem Ball schneller als der Tongaer hinter ihm, der zu einem Tackling ansetzt.
Bild: Aaron Favila/AP/dpa

Mit Frankreich und England haben die ersten beiden Teams das Viertelfinale der Rugby-WM erreicht. Dagegen muss Titelverteidiger Neuseeland trotz einer furiosen zweiten Halbzeit gegen Namibia auf das offizielle Weiterkommen warten.

Frankreich und England haben als erste Teams bei der Rugby-WM in Japan das Viertelfinale erreicht.

Frankreich zitterte sich beim 23:21 (17:7)-Erfolg über Tonga zum dritten Sieg im dritten Spiel. Am Tag zuvor hatte England durch ein 39:10 (15:3) über Argentinien ebenfalls den dritten Erfolg gefeiert. Beide Nationen können vor den letzten Vorrundenspielen nicht mehr von einem der beiden ersten Plätze der Gruppe C verdrängt werden, die zum Einzug in die Runde der letzten acht Teams berechtigen.

Dagegen muss sich Neuseeland nach dem 71:9 (24:9) über Namibia trotz einer furiosen zweiten Halbzeit noch gedulden. Der Weltmeister der letzten beiden Turniere führt zwar nach dem dritten Erfolg die Gruppe B an, kann aber sowohl von Südafrika, das auf die noch punktlosen Kanadier trifft, als auch im direkten Duell von Italien überholt werden.

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Die "All Blacks" hatten zu Beginn einige Schwierigkeiten mit dem afrikanischen Außenseiter. Nach sieben Minuten lag der Weltranglistenerste gerade einmal mit 10:9 in Führung und auch zum Seitenwechsel deutete noch nicht viel auf die meisterliche zweite Halbzeit hin, in der Neuseeland dann gleich sechs Versuche gelangen.

Auch Gastgeber Japan kann weiter auf den erstmaligen Einzug in das Viertelfinale einer WM hoffen. Der Weltranglisten-Achte gewann am Vortag gegen Samoa mit 38:19 (16:9) und übernahm mit dem dritten Sieg in der Gruppe A die Tabellenführung vor Irland und Schottland, auf das Japan noch im letzten Vorrundenspiel trifft.

Australien übernahm nach dem 45:10 (19:3) über Uruguay wieder die Spitze der Gruppe D und besitzt ebenfalls gute Chancen auf den Einzug in das Viertelfinale. Die "Wallabies" trugen erstmals bei einer WM ein Trikot mit einem von den Ureinwohnern inspirierten Design. "Es zeigt, dass wir alle Australier repräsentieren, auch - und das ist wichtig - die Aborigines", sagte Kurtley Bale, der der einzige Aborigine im Team des Mitfavoriten ist. Bisher spielten 14 Aborigines in der Rugby-Geschichte für die australische Auswahl. (dpa)

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