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08.07.2010

Fußballfans trennten sich nach deutscher Niederlage friedlich

Nach der Niederlage Deutschlands im WM-Halbfinale gegen Spanien haben sich Hunderttausende Fußballfans als faire Verlierer gezeigt.

Die Anhänger der Löw-Elf seien am Mittwochabend zwar tief enttäuscht, aber friedlich aus den öffentlichen Public Viewing, Kneipen und Biergärten nach Hause gegangen, berichteten nahezu übereinstimmend Polizeisprecher aus größeren Städten wie Berlin, München, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln und Stuttgart.

Zwar fuhren nach dem Abpfiff des Spiels im südafrikanischen Durban, bei dem die DFB-Auswahl eine 0:1 Niederlage einstecken musste, hupende Autos mit der spanischen Nationalflagge durch viele Innenstädte. Doch gewalttätige Zusammenstöße, wie es sie bei der Halbfinal-Niederlage Deutschlands gegen Italien vor vier Jahren noch vereinzelt gab, wurden nirgends gemeldet. Auch viele deutsche Fans ließen sich die Stimmung trotz der Niederlage nicht verderben und feierten - laut Polizei nicht wenige mit ihren spanischen Mitbürgern.

In Stuttgart fanden sich kurzzeitig bis zu 100 Fahrzeuge zu einen Autokorso spanischer Fans zusammen. Dabei seien auch deutsche Fahnen mitgeführt worden, sagte ein Polizeisprecher. Die rund 400 enttäuschten deutschen Besucher der Stuttgarter Fanmeile seien nach Spielende aber "sehr zügig" nach Hause gegangen. Auch auf der größten deutschen FIFA-Fanmeile in Berlin reagierten die rund 350 000 Fans auf das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2010 mit Enttäuschung. Laut Polizei blieb es auf der 1,5

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Kilometer langen Fanmeile weitgehend ruhig, Augenzeugen berichteten allerdings von einzelnen Rangeleien und Handgreiflichkeiten. Insgesamt seien während des Spiels in und um die Fanmeile neun Menschen vorübergehend in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Sprecher. Laut Polizei ging es auf den Berliner Public Viewings "überaus friedlich zu".

Rangeleien unter Fans gab es auch in Köln, wo die Polizei 15Strafanzeigen - vorwiegend wegen Körperverletzung - aufnahm. LautPolizei richtete sich nicht eine einzige Anzeige gegen einen Spanier.Deutsche und spanische Mannschaftsanhänger hätten sich "sehrfriedlich" zueinander verhalten, sagte ein Polizeisprecher. ddp


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