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Hochseeregatta
16.11.2020

Erster Mastbruch bei Weltumseglung Vendée Globe

Liegt nach der ersten Woche bei der Vendée Globe auf Platz zwölf: Weltumsegler Boris Herrmann.
Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Bei der Solo-Weltumseglung Vendée Globe gibt es einen ersten Mastbruch.

Geschehen ist das Missgeschick am Montagmorgen auf der französischen Yacht "Corum L'Épargne".

Skipper Nicolas Troussel lag zu dem Zeitpunkt auf dem siebten Platz. Das Unglück ereilte ihn etwa 260 Seemeilen nordwestlich der Kapverden. Troussel blieb unverletzt und sondiert mit seinem Team die Reparaturmöglichkeiten.

Der Rennstall des mit viel Bruch in den Starthafen zurückgekehrten Co-Favoriten Jérémie Beyou ("Charal") hat einen erneuten Start seines Skippers beschlossen. Der Franzose wird das Rennen am Dienstagnachmittag aufnehmen und dem Feld mit neun Tagen Rückstand hinterherjagen. Zur Spitze beträgt der Rückstand mehr als 2500 Seemeilen.

Die Flotte wird weiter vom britischen Top-Favoriten Alex Thomson ("Hugo Boss") angeführt, der seinen Vorsprung auf Jean Le Cam ("Yes We Cam") auf 80 Seemeilen ausgebaut hat. Boris Herrmann liegt auf Platz zwölf. Der Hamburger hat am Montag Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 32 Knoten (60 km/h) gemessen.

Die schnellsten Boote werden Mitte Januar in Frankreich zurückerwartet. Die durchschnittliche Ausfallquote der ersten acht Auflagen des Rennens betrug 46,7 Prozent.

© dpa-infocom, dpa:201116-99-354311/2 (dpa)

9. Vendée Globe, Zwischenstände und Tracker

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