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Handball

22.03.2015

Jakob Vestergaard: "Das macht uns unberechenbar"

Der Däne Jakob Vestergaard ist mit seiner Premiere als Frauen-Bundestrainer zufrieden.
Bild: Mircea Rosca (dpa)

Bei der Premiere von Jakob Vestergaard als Handball-Bundestrainer der Frauen hat das deutsche Team einen 25:20-Sieg gegen Weltmeister Brasilien gefeiert.

Dadurch belegte der EM-Zehnte Rang drei bei der Karpaten-Trophy im rumänischen Cluj. Im Interview der Deutschen Presse-Agentur zog der Däne Vestergaard eine Bilanz seiner ersten Nationalmannschafts-Woche.

Eine Niederlage gegen den EM-Dritten Schweden nach Siebenmeterwerfen und ein Erfolg gegen Weltmeister Brasilien bei Ihrer Premiere. Sind Sie zufrieden mit Ihrem Einstand?

Jakob Vestergaard:Ich denke, das war ein guter Start. Ich habe viele positive Dinge mitgenommen. Vor allem unsere Torfrauen und unsere Abwehr waren sehr gut. Im Angriff waren wir noch etwas schwankend, aber wir haben gesehen, dass wir auf sehr viele Alternativen zurückgreifen können. Wir haben vieles getestet und probiert, und vieles davon sah schon gut.

Sie haben Routinier Nina Wörz nach mehrjähriger Pause in die Nationalmannschaft zurückgeholt. Wie beurteilen Sie ihre Leistung?

Vestergaard:Nina war in Rumänien ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Aufgrund von Verletzungsproblemen hat sie gegen Brasilien fast auf jeder Position außer Torwart gespielt. Wir brauchen solche Allrounder. Und mit ihr sowie Kim Naidzinavicius und Kerstin Wohlbold haben wir drei völlig verschiedene Spielmacher-Typen. Das macht uns unberechenbar.

Im Juni stehen die Qualifikationsspiele zur WM gegen Russland an. Wie weit ist Ihre Mannschaft?

Vestergaard:Wir nehmen aus beiden Spielen wichtige Dinge mit, vor allem, was den Mannschaftsgeist und die Physis der Mannschaft betrifft. Jede kämpft für jede. Was sich seit der EM 2014 geändert hat, vermag ich nicht zu sagen. Aber so viel steht fest: Es ist wie beim Hausbau. Das Wichtigste ist ein gutes Fundament. Wenn das sicher steht, kann man ein stabiles Haus bauen. Ich hoffe, dass wir ein schönes Haus bauen und dann vielleicht sogar Blumen ins Fenster stellen können. (dpa)

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