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WTA-Turnier

08.04.2019

Kerber verpasst Endspiel in Monterrey

Angelique Kerber unterliegt in Monterrey im Halbfinale der Weißrussin Victoria Asarenka.
Bild: Mark J. Terrill/AP/dpa

2013 und 2017 stand Angelique Kerber beim WTA-Turnier in Monterrey im Endspiel. In diesem Jahr scheitert sie im Halbfinale an Victoria Asarenka. Kerber muss weiter auf ihren ersten Titel in diesem Jahr warten, Asarenka dagegen feiert eine ganz besondere Premiere.

Wimbledonsiegerin Angelique Kerber hat beim Tennisturnier im mexikanischen Monterrey ihre dritte Endspiel-Teilnahme verpasst.

Die 31-Jährige aus Kiel verlor im Duell zweier Grand-Slam-Siegerinnen und früherer Weltranglisten-Ersten gegen die Weißrussin Victoria Asarenka mit 4:6, 6:4, 1:6. Gegen die Australian-Open-Siegerin von 2012 und 2013 kassierte Kerber nach 2:12 Stunden im neunten Vergleich ihre achte Niederlage. "Es ist ziemlich unglaublich. Es war ein wichtiges Match für mich, um zu sehen, wie ich unter Druck gegen eine Top-Spielerin agiere", sagte Asarenka nach dem umkämpften Match.

Die 29-Jährige steht erstmals seit der Geburt ihres Sohnes Leo wieder in einem Finale auf der WTA-Tour. "Ich habe nicht viele solcher Matches gewonnen in den letzten Jahren. Ich bin sehr glücklich darüber", sagte Asarenka. Im Kampf um ihren ersten Titel seit März 2016 trifft Asarenka auf die frühere Wimbledonsiegerin Garbiñe Muguruza aus Spanien, die ihr Halbfinale gegen die Slowakin Magdalena Rybarikova in zwei Sätzen mit 6:2, 6:3 für sich entschied.

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Asarenka war im Dezember 2016 Mutter geworden und im Juni 2017 auf die Tour zurückgekehrt. Doch auch wegen eines Sorgerechtsstreit um ihr Kind spielte sie anschließend für einige Zeit nur wenige Turniere und verzichtete unter anderem auf Reisen zu den US Open 2017 und den Australian Open 2018. Ihr bislang bestes Ergebnis in diesem Jahr war der Viertelfinal-Einzug im mexikanischen Acapulco im Februar.

Doch gegen Kerber, die 2013 und 2017 in Monterrey im Endspiel stand, war Asarenka vor allem im dritten Satz druckvoller und nervenstärker. Der Weltranglisten-Fünften aus Kiel unterliefen insgesamt 40 leichte Fehler, von ihren 14 Breakchancen nutzte sie nur 4. (dpa)

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