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Ironman-WM auf Hawaii

08.10.2019

Lange bedauert Fehlen von Trainer A-Sultan

Muss auf Hawaii ohne seinen Trainer auskommen: Patrick Lange.
Bild: Gregor Fischer/dpa

Titelverteidiger Patrick Lange bedauert das Fehlen seines Trainers Faris Al-Sultan bei der Ironman-Weltmeisterschaft.

"Es ist sehr schade, aber man kann es nicht ändern", sagte der Champion der vergangenen beiden Jahre bei einer Pressekonferenz in Kailua-Kona. Der 33 Jahre alte Triathlet aus Bad Wildungen muss auf seinen Coach verzichten, weil dieser von den US-Behörden nach Ablauf seines Touristenvisums keine Einreiseerlaubnis bekommen hat.

"Er halt relativ spät gemerkt, dass das Visum abgelaufen war", erzählte Lange. Al-Sultan habe dann rechtzeitig das sogenannte ESTA-Visum beantragt. "Es scheint aber schwerer, es mit arabischem Namen durchzubekommen", sagte Lange. "Es ist ein bisschen doof gelaufen."

Der Triathlet wird seit rund vier Jahren von Al-Sultan betreut. Der Münchner, dessen Vater aus dem Irak nach Deutschland kam, gewann selbst 2005 auf Hawaii die Ironman-Weltmeisterschaft.

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Lange bestätigte zudem, dass seine Frau bei einer Radausfahrt vor wenigen Tagen einen Unfall hatte. Sie sei mit einem ihrer Kumpel gefahren, den eine Windböe erwischt hatte. Dabei seien die beiden kollidiert. "Es war ein ziemlich heftiger Einschlag. Der Helm war gebrochen", sagte Lange. Sie habe eine Platzwunde im Gesicht erlitten, die mit zehn Stichen genäht werden musste. Es gehe ihr aber schon wieder sehr, sehr gut. "Sie hat Glück im Unglück gehabt", sagte der zweifache Weltmeister. Er hatte seiner Frau vor einem Jahr nach seinem Triumph in Rekordzeit auf Hawaii von unter acht Stunden den Heiratsantrag gemacht. (dpa)

Erfolge Lange

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