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Björgen siegt

17.12.2017

Langläuferin Fessel schafft halbe Olympia-Norm

Kam beim Langlauf-Weltcup in Toblach im 10-Kilometer-Verfolgungsrennen im klassischen Stil auf Rang 14: Nicole Fessel.
Bild: Luciano Solero (dpa)

Lange mussten die deutschen Langläuferinnen auf ein Top-15-Resultat in einem Distanzrennen warten. In Toblach gelang dies nun Nicole Fessel. Und auch die Formkurve der anderen Damen zeigt nach oben. Die Herren müssen auf den Durchbruch noch warten.

Nicole Fessel hat den deutschen Langläuferinnen das erste Top-15-Resultat in einem Distanzrennen beschert und damit die halbe Norm zur Teilnahme an den Olympischen Winterspielen geschafft.

Die Oberstdorferin belohnte sich beim Weltcup in Toblach für eine äußerst engagierte Leistung mit Platz 14 im 10-Kilometer-Verfolgungsrennen, nachdem sie tags zuvor im 10-Kilometer-Einzelwettbewerb als 17. nur knapp am erhofften 15. Rang vorbeigeschrammt war. Die Siege gingen an die Schwedin Charlotte Kalla und die Norwegerin Marit Björgen sowie bei den Männern an die Norweger Simen Krüger und Johannes Kläbo. Der 21-Jährige feierte bei seinem achten Weltcup-Start in dieser Saison den siebten Erfolg.

"Endlich hat es geklappt", jubelte Fessel, die bei der Tour de Ski vom 30. Dezember an auch die zweite Teilnorm erfüllen will. Dass sie dies schafft und auch die anderen deutschen Damen nachziehen, davon ist der Sportliche Leiter Andreas Schlütter überzeugt. "Das Verfolgungsrennen war so recht nach unserem Geschmack. Für die Mädels sollte das der Türöffner gewesen sein", sagte Schlütter. Mit Katharina Hennig, die vom 29. Platz auf Rang 17 stürmte, Victoria Carl und Steffi Böhler kamen drei weitere DSV-Läuferinnen in die Punktewertung.

Ansprechende Leistungen zeigten auch die deutschen Herren, doch die erhofften Platzierungen unter den Top-20 blieben wieder aus. Lucas Bögl schaffte die Plätze 26 und 22, Andreas Katz die Ränge 28 und 23. Beide liefen im Verfolgungsrennen Einzelzeiten, die hoffen lassen, dass auch im Herren-Bereich Olympia besetzt werden kann. "Wir werden die zwei Wochen bis zur Tour de Ski intensiv nutzen. Die Formkurve zeigt nach oben", sagte Schlütter.

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