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Leichtathletik
23.06.2016

Russland will beim CAS gegen Olympia-Sperre klagen

Michail Butow ist Generalsekretär des russischen Leichtathletik-Verbandes ARAF.
Foto: Grigory Avanyan (dpa)

Russland will seine angedrohte Klage gegen die Olympia-Sperre der Leichtathleten in der kommenden Woche beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) einreichen.

"Wir haben eine Gruppe von Juristen zusammengestellt, mit denen wir arbeiten werden", sagte der Präsident des Leichtathletikverbands in Moskau, Michail Butow, am Donnerstag der Agentur Tass. Berichte russischer Medien, dass darunter der Brite Mike Morgan ist, der weltweit als einer der etabliertesten Sportrechtsanwälte gilt, wollte er nicht kommentieren.

"Es wird eine Sammelklage geben, aber auch einige Einzelklagen sind möglich", sagte Butow. "Wir werden uns nun mit den Juristen zusammensetzen und die nötigen Entscheidungen treffen", meinte er. Wegen eines Dopingskandals lässt das Internationale Olympische Komitee (IOC) nur nachweislich saubere russische Leichtathleten unter der Flagge ihres Landes an den Olympischen Sommerspielen im August in Rio de Janeiro teilnehmen. Da wohl wenige Sportler den Nachweis erbringen können, fechtet Russland die Entscheidung vor dem CAS an. (dpa)

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