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Nur zehn Athleten in Tokio

25.03.2020

Leichtathletik-Verband bestraft Russland

Der Leichtathletik-Weltverband hat Russland für die Doping-Manipulationen hart bestraft.
Bild: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Der Leichtathletik-Weltverband hat Russland für die Doping-Manipulationen hart bestraft.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio dürfen nur zehn Leichtathleten als neutrale Sportler starten.

Dazu muss der russische Verband eine Strafe in Höhe von zehn Millionen Dollar (10,6 Millionen Euro) zahlen. Die Hälfte davon wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das teilte World Athletics mit.

Damit reagierte der Verband auf die Manipulation der Dopingdaten aus dem Moskauer Labor, für die Russland von der Welt-Anti-Doping-Agentur für vier Jahre von Olympischen Spielen ausgeschlossen wurde sowie den Fall Danil Lyssenko. Der Hallen-Weltmeister hatte sich Dopingkontrollen entzogen. Die damalige Führung des russischen Verbandes (Rusaf) versuchte, den Betrug mit gefälschten ärztlichen Attesten zu vertuschen.

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Der russische Verband bleibt indes weiter gesperrt. Der Wiedereingliederungsprozess von neutralen russischen Athleten soll aber fortgesetzt werden. Bedingung dafür ist aber, dass Russland die Strafe von fünf Millionen Dollar bis zum 1. Juli 2020 gezahlt hat. Auch wurde ein detaillierter Plan festgelegt, in dem Russland der Weg zurück in die Leichtathletik-Gemeinschaft aufgezeigt wurde.

"Wir haben konsequent versucht, die sauberen Athleten von einem verdorbenen System zu trennen", sagte Weltverbands-Präsident Sebastian Coe und fügte hinzu: "Die vorherigen Maßnahmen haben eindeutig nicht ausgereicht, um die Kultur der russischen Leichtathletik zu verändern. Wir hoffen, dass diese weitere Maßnahme ausreicht, um echte Veränderungen herbeizuführen." (dpa)

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