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09.10.2009

Löw pfeift auf Debatten um Schiri Busacca

Löw pfeift auf Debatten um Schiri Busacca
Bild: DPA

Moskau (dpa) - In der Schweiz gesperrt, in Moskau an der Pfeife: Der national wegen Zuschauerbeleidigung suspendierte Schiedsrichter Massimo Busacca leitet das WM-Qualifikationsspiel zwischen Russland und Deutschland in Moskau.

Bundestrainer Joachim Löw lässt der Rummel um den 40-Jährigen kalt: "Über den Schiedsrichter machen wir uns keine Gedanken, ich habe mich damit nicht beschäftigt."

Löw hat zwar in den Zeitungen auch etwas über den vermeintlichen Skandal-Schiedsrichter gelesen, aber damit habe es sich für ihn auch. Eine große Einstellung oder Vorbereitung auf den Mann an der Pfeife nehme er nie vor. "Manchmal weiß ich bis kurz vor dem Spiel nicht, wer pfeift", sagte der Bundestrainer.

Der Schweizer Fußball-Verband hatte den renommierten FIFA-Schiedsrichter für drei Spiele gesperrt, da er nach verbalen Beschimpfungen in einem Ligaspiel Zuschauern den "Stinkefinger" gezeigt hatte. Busacca hatte sich öffentlich dafür entschuldigt, nun freut er sich ganz besonders auf die 90 Minuten in Moskau: "Es macht mich stolz, dass ich dieses Spiel pfeifen darf", sagte er.

Viermal leitete Busacca bislang ein Länderspiel der deutschen Mannschaft, 3:1 Siege lautet die positive DFB-Bilanz. Auch Löw dürfte sich besonders gerne an das einzige Pflichtspiel unter der Leitung des Eidgenossen erinnern: Es war der 3:2-Sieg im EM-Halbfinale 2008 gegen die Türkei in Basel. Moskauer Medien bezeichneten die Ansetzung des Weltverbandes FIFA dagegen als "böses Omen". Russische Teams hätten nur zwei der neun Spiele gewonnen, die Busacca leitete.

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