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Fußball

25.05.2015

Maradona beschimpft Blatter als "Diktator"

Maradona spricht bei der FIFA von einer «Mafia-Kultur».
Bild: Jamal Nasrallah (dpa)

Diego Armando Maradona hat wenige Tage vor der Wahl des FIFA-Präsidenten Amtsinhaber Joseph Blatter erneut scharf kritisiert. Der Weltverband sei eine "Spielwiese der Korruption".

Unter Blatter sei die FIFA für die, die sich ernsthaft um den Fußball sorgen würden, "eine Schande und eine schmerzhafte Peinlichkeit" geworden, schrieb Maradona in einem Beitrag für die britische Zeitung "The Telegraph".

Eine fünfte Amtszeit Blatters bezeichnete Maradona als "Absurdität". In der FIFA sei so etwas aber irgendwie okay. "Wir haben einen Diktator auf Lebenszeit", schrieb Maradona. Der Weltmeister von 1986 gilt als Unterstützer von Blatters einzigem noch verbliebenen Gegenkandidaten, dem jordanischen Prinzen Ali bin Al-Hussein.

"Wir brauchen eine junge und eine kreative Führung bei der FIFA", forderte Maradona in seinen Ausführungen über das Amtsgebaren des 79 Jahre alten Schweizers Blatter. "Wir brauchen eine Fußball-Kultur, keine Mafia-Kultur", betonte Maradona. Genug sei genug.

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Die Wahl findet an diesem Freitag beim Kongress der FIFA in Zürich statt. (dpa)

Maradona in The Telegraph

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