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24.02.2010

Medien: Feiernde Kanadier retten "Debakel"-Spiele

Medien: Feiernde Kanadier retten «Debakel»-Spiele
Foto: DPA

Vancouver (dpa) - "Debakel", "Lächerlich gemacht", "Unkanadisch": Das endgültige Urteil fällt allerdings erst am 28. Februar, wenn Jacques Rogge die Olympischen Winterspiele offiziell für beendet erklärt.

Ganz gleich, welches Prädikat der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) dann an "Vancouver 2010" verteilt - für Kanadas Medienvertreter stehen schon fünf Tage vor dem Erlöschen der Flamme Gewinner und Verlierer fest.

"Die feiernde, jubelnde Bevölkerung hat diese Winterspiele gerettet", findet Cleve Dheensaw. Das lokale Organisationskomitee VANOC und das Nationale Olympisches Komitee Kanadas (COC) seien dagegen mit ihren Ansprüchen gescheitert. Für den 54-Jährigen Sportredakteur der Tageszeitung "Times Colonist" war das vieldiskutierte Programm "Own the Podium" (Erobert das Podium) ein glatter Reinfall. "Damit haben wir uns überall lächerlich gemacht. Das war viel zu aggressiv angelegt. Own the Podium ist ein Debakel", findet Dheensaw harsche Worte der Kritik.

COC-Vorsitzender Chris Rudge hat inzwischen eingeräumt, dass das Ziel, die Medaillenwertung zu gewinnen, nicht mehr zu erreichen ist. Und VANOC muss beinahe täglich Risse im System kitten. "In den Vororten von Vancouver findet Olympia praktisch gar nicht statt", bemängelt Dheensaw, "da gibt es kaum mal ein Olympia-Banner zu sehen." Auch die Präsentation des olympischen Feuers in Vancouver hat dem Sportredakteur gründlich missfallen: "Erst die klemmmende Säule, dann der Drahtzaun - das wurde wirklich armselig gehandhabt. Die Flamme ist immerhin das zentrale Objekt der Olympischen Spiele."

Nicht ganz so hart geht Scott White mit den Winterspielen ins Gericht. "Fast alles ist gut organisiert", lobt der Chefredakteur der kanadischen Nachrichtenagentur "Canadian Press" das Sportfest an der Westküste. Auch dem 51-Jährigen ist jedoch die 2005 ins Leben gerufene Initiative "Own the Podium" sauer aufgestoßen. 117 Millionen kanadische Dollar (82 Millionen Euro) wurden in das Projekt investiert. "Das war schon ziemlich unkanadisch. Ich fand den Anspruch zwar nicht aggressiv, aber doch sehr selbstbewusst. Die Linie ist dünn", so White.

Für Rob Mickleburgh überwiegen unterdessen die positiven Aspekte. Der 62-Jährige von der Zeitung "The Globe and Mail" erinnert an den Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili noch vor der Eröffnung. "Trotz dieser Tragödie hat Kanada sich gut präsentiert". Das Resultat der Kampagne "Own the Podium" findet er zumindest zweifelhaft: "Der vielgepriesene Heimvorteil für Kanadas Athleten scheint sich in Rauch aufgelöst zu haben. VANOC hatte alle Sportstätten mindestens ein Jahr vor dem Start fertig, damit Kanadier häufiger in den olympischen Arenen trainieren konnten, als alle anderen. Der erhoffte Ertrag ist ganz klar ausgeblieben".

Ed Willis, Kommentator der Zeitung "The Province", geht noch einen Schritt weiter. Er fordert ein "Sorry" dafür, dass kanadische Athleten das Podium in Vancouver nicht erobern werden: "Der Druck, den dieses Programm den Sportlern auferlegt hat, ist enorm. Es ist beunruhigend zu sehen, dass junge Kanadier wie Melissa Hollingsworth oder Denny Morrison nach ihren Wettkämpfen weinen und davon sprechen, ihr Land im Stich gelassen zu haben, weil sie eine Medaille verpasst haben. Jemand sollte sich dafür entschuldigen, was hier passiert. Aber es sind nicht unsere Athleten".

Die kanadische Bevölkerung findet Winter-Olympia im eigenen Land überwiegend positiv. Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Harris Decima zufolge glauben 77 Prozent der Kanadier, das Spektakel trage dazu bei, das Land noch mehr zu einer Einheit zu machen. 58 Prozent meinen, dass die Winterspiele als eine der größten Errungenschaften Kanadas in Erinnerung bleiben werden.

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