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Basketball-Profiliga

30.04.2018

NBA-Playoffs: Warriors und Celtics senden Ausrufezeichen

Erzielte 26 Treffer gegen die Milwaukee: Terry Rozier.
Bild: Charles Krupa (dpa)

Bei den Golden State Warriors läuft es rechtzeitig in den NBA-Playoffs rund. Im ersten Halbfinale der Western Conference hatte New Orleans keine Chance. Boston Celtics erreicht die nächste Playoff-Runde.

Eine Basketball-Gala auf dem Parkett und der Superstar kehrt zurück: Die Golden State Warriors haben in den NBA-Playoffs ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz gesendet.

Beim 123:101 über die New Orleans Pelicans gelang dem Titelverteidiger ein überzeugender Auftakt in die Halbfinal-Serie der Western Conference. Dazu steht das Comeback von Superstar Stephen Curry kurz bevor. "Ich erwarte, dass er am Dienstag spielt", sagte Warriors-Trainer Steve Kerr am Samstag.

Knapp acht Wochen fehlte der Spielmacher den Warriors wegen einer Knie-Verletzung. In der ersten Playoff-Runde siegte der Titelfavorit zwar problemlos mit 4:1 gegen die San Antonio Spurs, konnte aber wenig überzeugen. Mit dem Ausblick auf den zurückkehrenden Superstar zeigten Klay Thompson (27 Punkte) und Kevin Durant (26/13 Rebounds) starke Vorstellungen. "Wir waren heute schon gut. Mit Steph werden wir noch besser", sagte Top-Verteidiger Draymond Green.

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Die Boston Celtics haben als letztes Team die zweite Playoff-Runde erreicht. Die Mannschaft des weiterhin verletzten Nationalspielers Daniel Theis besiegte im entscheidenden siebten Spiel die Milwaukee Bucks mit 112:96 und entschied die Serie mit 4:3 für sich. "Schade, ich habe eigentlich gedacht, wir sind das bessere Team", sagte der enttäuschte Bucks-Star Giannis Antetokounmpo. "Aber wir werden nächstes Jahr stärker zurückkommen."

Im Halbfinale der Eastern Conference trifft der ohne die Top-Stars Kyrie Irving und Gordon Hayward sowie Theis spielende stark ersatzgeschwächte NBA-Rekordmeister auf die Philadelphia 76ers. Terry Rozier und Al Horford trafen mit jeweils 26 Punkten bei den Celtics am besten.

Einmal mehr überragend war Donavan Mitchell. Der Rookie der Utah Jazz stellt in seiner Premieren-Saison selbst Basketball-Legenden wie Michael Jordan und Larry Bird in den Schatten. Beim 96:91 und dem gleichzeitigen 4:2-Seriensieg gegen die favorisierten Oklahoma City Thunder mit Russell Westbrook avancierte der 21-Jährige am Freitag (Ortszeit) mit 38 Punkten wieder zum entscheidenden Spieler.

Während sich Oklahmoas Top-Star Russell Westbrook (46 Punkte) mit den Zuschauern in Salt Lake City anlegte ("Ich wurde hier in Utah einige Male beleidigt, da ist einfach überhaupt kein Respekt da"), schwebte Mitchell förmlich von Interview zu Interview. "Worte können nicht beschreiben, was ich fühle", sagte der Jungstar. "Vielleicht fällt es jemandem auf, aber ich lache übers ganze Gesicht." Im Conference-Halbfinale gastiert Utah am Sonntag (Ortszeit) bei den Houston Rockets um James Harden. (dpa)

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