Newsticker
Corona-Zahlen: Inzidenz in Deutschland sinkt weiter
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Sonstige Sportarten
  4. Nach Gold: Schieß-Olympiasiegerin leidet an "Post-Olympia-Depression"

Nach Gold
08.09.2021

Schieß-Olympiasiegerin leidet an "Post-Olympia-Depression"

Nina Christen leidet nach eigenen Angaben an einer «Post-Olympia-Depression».
Foto: Oliver Weiken/dpa

Gut einen Monat nach ihrer Rückkehr aus Tokio leidet Schieß-Olympiasiegerin Nina Christen aus der Schweiz nach eigenen Angaben an einer "Post-Olympia-Depression".

Wie die 27-Jährige auf ihrem Instagram-Account bekanntgab, muss sie deswegen auch auf die nationalen Meisterschaften in Thun verzichten. "Viele Olympia-Starter machen die Erfahrung einer post-olympischen Depression", schrieb sie. Bei ihr äußere sich dies in Schlaflosigkeit, massiver Müdigkeit, Konzentrations- und Motivationsmangel, starker Migräne und Nackenschmerzen. "Ganz zu schweigen von all den Gedanken, die mir ständig durch den Kopf kreisen."

Nina Christen hatte bei den Olympischen Spielen in Tokio Gold im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr geholt. Zudem gewann die Schützin auf der Asaka Shooting Range Bronze mit dem Luftgewehr über die Zehn-Meter-Distanz. Wann die 27-Jährige wieder an den Schießstand treten wird, ist offen. "Ich erwarte nicht von mir, immer stark zu sein, und ich fühle mich gerade nicht in der Lage, wieder zu schießen", schrieb sie.

© dpa-infocom, dpa:210908-99-138420/2 (dpa)

Nina Christen auf Instagram

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.