Newsticker

"Der Winter wird schwer": Merkel verteidigt massive Kontaktbeschränkungen
  1. Startseite
  2. Sport
  3. Sonstige Sportarten
  4. Nach dem Aus für Hockenheim - Auch kein Rennen am Nürburgring

Formel 1

19.03.2015

Nach dem Aus für Hockenheim - Auch kein Rennen am Nürburgring

Nach dem Aus für Hockenheim: Auch auf dem Nürburgring wird die Formel 1 in diesem Jahr nicht fahren.
Bild: Roland Weihrauch (dpa)

Die Aussichten auf ein Rennen der Formel 1 in Deutschland stehen schlecht. Der Betreiber des Nürburgrings will den "reservierten Termin freigeben".

Die Chancen auf ein Formel-1-Rennen in Deutschland in diesem Jahr sind auf den Nullpunkt gesunken. Der Betreiber des Nürburgrings teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, "den für die Formel 1 reservierten Termin 19. Juli zugunsten eines anderen Veranstalters freizugeben"

Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler hatte bereits am Dienstag ausgeschlossen, dass 2015 ein Formel-1-Rennen auf seiner Strecke stattfindet.

Erstmals seit 1960 kein Formel 1-Rennen in Deutschland

Damit müssen die deutschen Fans 2015 aller Voraussicht erstmals seit 1960 auf ihren Heim-Grand-Prix verzichten. Am Freitag trifft sich der Weltrat des Internationalen Automobilverbands FIA in Genf zu seiner nächsten Sitzung. Dort dürfte das Deutschland-Rennen ein Thema sein.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Als Grund für den Verzicht des Nürburgrings nannte der Sprecher des Streckenbetreibers Capricorn Nürburgring GmbH, Pietro Nuvoloni, dass keine Einigung mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone erzielt werden konnte. Nachdem der 84 Jahre alte Brite seit Monaten keine Entscheidung getroffen habe, "sind wir zur Auffassung gekommen, dass es jetzt aus zeitlichen, organisatorischen und auch wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn mehr macht, weiter zu warten", erklärte Nuvoloni.

Die Eifel-Rennstrecke hätte auch einen Verlust hingenommen - aber nur in einem betriebswirtschaftlich vertretbaren Rahmen. Für viele Rennstreckenbetreiber sind bei sinkenden Zuschauerzahlen die Antrittsgebühren für die Formel 1 in zweistelliger Millionenhöhe mittlerweile eine große Belastung. (dpa)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren