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Ehemaliger Tennisprofi

16.09.2020

Nicolas Kiefer über Zuschauer bei French Open: "Gefährlich"

Hält die Zulassung von Zuschauern bei den French Open für gefährlich: Nicolas Kiefer.
Bild: picture alliance / dpa

Der ehemalige Tennis-Spitzenspieler Nicolas Kiefer hat Zweifel an der Entscheidung geäußert, bei den French Open in Paris Zuschauer zuzulassen.

"Ich sage mal: Man muss das Positive daran sehen. Natürlich ist es für die Atmosphäre viel, viel besser, dass Zuschauer wieder dabei sein können", meinte der 43-Jährige aus Hannover im Interview mit dem Portal "t-online.de". "Dann muss man aber auch sagen: Paris ist Corona-Risikogebiet - da dann Zuschauer zuzulassen, das ist auch für die Spieler wirklich gefährlich."

Erst am Ende des Turniers werde man beurteilen können, "ob es die richtige Entscheidung war. Es ist ja auch ein Test: Läuft es die ersten Tage gut, kann man so weitermachen", sagte der ehemalige Davis-Cup-Spieler. "Passiert aber etwas, ist es auch möglich, dass das restliche Turnier dann doch ohne Zuschauer stattfindet." In Frankreich hat die Zahl der Corona-Infektionen zuletzt Rekordwerte erreicht. Die Hauptstadt Paris wurde wie einige andere Regionen als Risikogebiet eingestuft.

Wegen der Corona-Pandemie war das Grand-Slam-Turnier auf Sand von Mai/Juni auf den 27. September bis 11. Oktober verschoben worden. Dies sei eine ganz andere Situation, "da das Turnier zu einem ganz anderen Zeitpunkt im Jahr stattfindet", sagte Kiefer. "Es ist nicht mehr so warm wie sonst im Sommer, die Bälle werden langsamer sein."

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Überzeugt ist er von Alexander Zverev nach dessen Auftritt bei den US Open und trotz der Final-Niederlage am Sonntag gegen den Österreicher Dominic Thiem. "Ich habe ja vorher schon gesagt, dass er in den nächsten ein, zwei Jahren sein Turnier gewinnen wird", sagte Kiefer. "Er steht schon vor der Tür, jetzt muss er nur noch durchgehen. Wir werden noch sehr viel Freude an und mit ihm haben."

© dpa-infocom, dpa:200916-99-581590/2 (dpa)

Kiefer-Interview bei t-online.de

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