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Corona-Beschränkungen

24.09.2020

Nur noch 1000 Zuschauer bei French Open

Die French Open beginnen am Sonntag in Paris.
Bild: Michel Euler/AP/dpa

Unmittelbar vor dem Beginn der French Open ist die maximale Besucherzahl für das Tennis-Turnier in Frankreich coronabedingt reduziert worden.

Bei der Großveranstaltung seien nur noch höchstens 1000 Besucher zugelassen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf das Amt von Premierminister Jean Castex.

Das Grand-Slam-Turnier, das in Frankreich Roland-Garros heißt, wird an diesem Sonntag (27. September) beginnnen und bis zum 11. Oktober dauern. Hintergrund der neuen Begrenzung ist die sich verschlechternde Corona-Lage in der Hauptstadtregion. Zuvor hatte es geheißen, dass 5000 Zuschauer pro Tag auf der gesamten Anlage zugelassen seien.

Der neue Schritt kam nicht ganz überraschend: Gesundheitsminister Olivier Véran hatte bereits am Mittwoch eine Begrenzung der Besucherzahlen bei Großveranstaltungen angekündigt. In Zonen der "hohen Alarmstufe", zu welchen auch Paris gehört, sollten demnach nach Absprache mit der zuständigen Polizei dann nur noch 1000 Menschen erlaubt sein.

Die Zahl der bei dem Turnier zugelassenen Zuschauer sank in den letzten Wochen immer weiter: Noch Anfang Juli hatten die Organisatoren mit der Ankündigung überrascht, dass trotz der Coronavirus-Pandemie 20.000 Menschen pro Tag auf die Anlage dürfen sollten. Bei Vorstellung des Hygienekonzepts Anfang September war diese Zahl dann bereits deutlich reduziert worden. Bei früheren Ausgaben wurden bis zu 40.000 Besucher pro Tag bei dem weltbekannten Tennis-Turnier gezählt.

© dpa-infocom, dpa:200924-99-690896/3 (dpa)

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