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WTA-Turnier

24.05.2019

Putinzewa und Zidansek im Endspiel von Nürnberg

Steht in Nürnberg im Finale: Julia Putinzewa.
Bild: Daniel Karmann (dpa)

Eine polarisierende Kasachin und eine beharrliche Slowenin kämpfen in Nürnberg um 280 Weltranglisten-Punkte für den Gewinner. Die Tennis-Fans in Franken freuen sich auf das Finale Julia Putinzewa gegen Tamara Zidansek.

Die an Nummer eins gesetzte Kasachin Julia Putinzewa und Außenseiterin Tamara Zidansek aus Slowenien bestreiten das Finale beim Nürnberger Tennis-Turnier.

Die gebürtige Moskauerin Putinzewa schlug bei der mit 250.000 Dollar dotierten Sandplatzveranstaltung die Rumänin Sorana Cirstea 6:4, 7:5. Zidansek bezwang anschließend die an Nummer zwei gesetzte Tschechin Katerina Siniakova 7:6 (7:4), 6:2. Für Putinzewa ist es das dritte Endspiel auf der WTA-Tour, die 21-jährige Zidansek erlebt dort ihre Final-Premiere.

Einen Tag nach ihrem Marathon-Match über fast dreieinhalb Stunden gegen Anna-Lena Friedsam aus Andernach war bei Putinzewa kein Kräfteverschleiß zu bemerken. Sie habe eine Massage bekommen und sei dann bereit gewesen, sagte sie kurz und bündig. Von der Grundlinie gab Putinzewa den Rhythmus vor und leistete sich weniger Fehler als ihre Rivalin Cirstea.

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Als die emotionale Spielerin für einen gewonnenen Punkt das Publikum zum Applaus animierte, gab es sogar einige Pfiffe für das Kraftpaket. "Ich bin das gewohnt", sagte Putinzewa äußerlich ungerührt. "Einige Fans haben sich unhöflich verhalten. Das ist mir egal."

Im zweiten Satz konnte es Cirstea noch mal etwas spannend machen, als sie sich das Aufschlagspiel zum 5:5 schnappte. Putinzewa schlug aber umgehend zurück und verwandelte schließlich nach 1:51 Stunden ihren ersten von drei Matchbällen. "Ich habe sehr gut und mit Präzision aufgeschlagen", nannte sie ihren Schlüssel zum Erfolg.

Der Trumpf von Zidansek war ihre Vorhand - und die Beharrlichkeit. Im ersten Satz gab sie eine 2:0-Führung her und musste sich dann mit einem Break zum 5:5 zurückkämpfen. Bei Siniakova lief nach dem verlorenen Tie Break immer weniger. Nach 83 Minuten entschied Zidansek mit einem Vorhandschlag die Partie. (dpa)

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