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Radsport
17.06.2014

WADA: Kein Regelbruch bei Froomes Sondergenehmigung

Christopher Froome (r) leidet nach eigenen Angaben an Belastungsasthma.
Foto: Etienne Bornet (dpa)

Bei der Erteilung einer medizinischen Sondergenehmigung für den Radprofi Chris Froome während der Tour de Romandie ist alles korrekt abgelaufen. Das teilte die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA mit.

Dem Radsport-Weltverband UCI war in der französischen Zeitung "Journal du Dimanche" vorgeworfen worden, den WADA-Code verletzt zu haben. Dem Tour-de-France-Sieger aus Großbritannien war von der UCI am 29. April der Einsatz eines kortekoidhaltigen Sprays zum Inhalieren gestattet worden. Eine Abstimmung dafür mit dem zuständigen TUE-Komitee aus mindestens drei unabhängigen Medizinern habe stattgefunden, erklärte die WADA nach Prüfung des Vorfalls.

Froome litt im April unter starken Hustenanfällen, die ihn gezwungen hatten, den Frühjahrs-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich abzusagen. Bei der folgenden Tour de Romandie in der Schweiz hatte der Sky-Teamarzt für Froome die Sonderzuteilung des ansonsten verbotenen Kortisons erbeten. (dpa)

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