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American Football

03.06.2020

Rams-Coach würde Profis Proteste rund um ein Spiel erlauben

Würde den Spielern Protestaktionen erlauben: Sean McVay, Trainer der Los Angeles Rams.
Bild: John Bazemore/AP/dpa

Der Cheftrainer der Los Angeles Rams würde seinen Football-Profis angesichts der jüngsten Entwicklungen in den USA und den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus Aktionen und andere Gesten rund um ein NFL-Spiel erlauben.

"Es wäre sehr dumm von mir hier zu sitzen und zu sagen, dass ich zuhören und lernen werde und versuchen, Verständnis und Mitgefühl zu haben, und dann den Jungs nicht zu erlauben diese Bühne zu nutzen, wenn sie das Gefühl haben den Heilungsprozess und ein paar der Lösungen damit zu vertreten, die wir sehen", sagte Sean McVay vor Journalisten. "Ich wäre absolut offen dafür und würde mir das anhören."

Tags zuvor hatten die Rams einen großen Videocall mit ihren Spielern und Mitarbeitern organisiert, um den insgesamt 125 Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, über ihre Emotionen und Gefühle zu sprechen. Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd in der vergangenen Woche, der durch einen brutalen Polizeieinsatz ums Leben kam, gibt es in den Vereinigten Staaten anhaltende Proteste und Demonstrationen.

McVays Aussage ist insofern bemerkenswert, da der dunkelhäutige Quarterback Colin Kaepernick 2016 durch einen stummen Protest während der Nationalhymne bereits gegen Polizeigewalt demonstriert hatte. Kaepernick war auf die Knie gegangen. Er war dafür unter anderen von US-Präsident Donald Trump massiv kritisiert und als "Hurensohn" beleidigt worden und ist seit dem Ende seines Vertrags bei den San Francisco 49ers im März 2017 ohne Job in der NFL. (dpa)

Videopressekonferenz Sean McVay

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