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Rotation im Beach-Volleyball
06.02.2019

Laboureur jetzt mit Ittlinger Richtung Olympia 2020

Chantal Laboureur (l) in Aktion. Die Beach-Volleyballerin geht neuer Partnerin in die Olympia-Qualifikation.
Foto: Georg Wendt (dpa)

Die Rotation im deutschen Frauen-Beachvolleyball setzt sich nach dem verletzungsbedingten Karriereende von Olympiasiegerin Kira Walkenhorst fort.

Chantal Laboureur, 2018 als nationale Beachvolleyballerin des Jahres ausgezeichnet und zusammen mit Julia Sude kurzzeitig zur Nummer eins in der Welt aufgestiegen, startet nun mit Sandra Ittlinger (24) in die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020. Das bestätigte der Deutsche Volleyball-Verband.

Laboureurs bisherige Partnerin Julia Sude (Friedrichshafen) hatte sich Anfang des Jahres überraschend Karla Borger (Stuttgart) angeschlossen. Blockspezialistin Margareta Kozuch, die zuvor mit der ehemaligen Vizeweltmeisterin Borger gespielt hatte, rückte als Walkenhorst-Nachfolgerin an die Seite von Olympiasiegerin und Weltmeisterin Laura Ludwig (Hamburg). Damit kämpfen nun einschließlich der deutschen Meisterinnen Victoria Bieneck und Isabel Schneider (Hamburg) vier Spitzenteams um die maximal zwei Olympia-Tickets für Tokio. Die gebürtige Münchnerin Ittlinger hatte als Blockerin bisher mit Kim Behrens ein Duo gebildet.

Das neue Team Laboureur/Ittlinger wird vom brasilianischen Trainer Ricardo Vento Brunale de Andrade und von Nachwuchs-Bundestrainer Kay Matysik betreut. "Es wird kein Zuckerschlecken, aber wir haben uns ein super Team zusammengestellt. Jetzt liegt es an uns, unsere Energie aufs Feld zu bringen und uns sportlich nach oben zu kämpfen", erklärte die 29-jährige Friedrichshafenerin Laboureur. Schon bei der Heim-WM im Sommer in Hamburg streben sie eine Top-Platzierung an. (dpa)

Mitteilung Deutscher Volleyball-Verband

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