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Doping im Fußball?

28.06.2017

Russland: FIFA verweist auf enge Zusammenarbeit mit WADA

FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura: «Wir sollten keine Namen offenbaren.»
Bild: Andrey Pronin/ZUMA Wire (dpa)

Der Weltverband FIFA will weiterhin keine konkrete Auskunft zu Ergebnissen der Untersuchung von Doping-Vorwürfen gegen russische Fußballspieler geben.

"Die FIFA bestätigt, dass die Ermittlungen zu den Anschuldigungen gegen Fußballspieler, die im sogenannten McLaren-Report genannt werden, in enger Zusammenarbeit mit der WADA weitergehen", hieß es in einer FIFA-Stellungnahme. "Es liegt im Interesse der FIFA, dass solche Verfahren so früh wie möglich abgeschlossen werden. Bis dahin wird die FIFA nicht in der Lage sein, weitere Einzelheiten vorzulegen."

Auch FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura erklärte, dass dem Weltverband der Bericht von der WADA zwar vorliege. "Wir sollten allerdings keine Namen offenbaren", sagte sie in Kasan. "Bis wir eine endgültige Entscheidung vom Labor haben, können wir dies nicht näher ausführen."

In einem ARD-Interview erklärt der Sonderermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, Richard McLaren, dass es im russischen Fußball ein "Vertuschungssystem" gegeben habe. Außerdem würden 155 Dopingproben russischer Fußballer analysiert, die von ihm als mutmaßlicher Teil eines solchen systematischen Dopingbetrugs identifiziert worden seien.

Das russische Organisationskomitee der WM 2018 fühlt sich für das Dopingthema nicht zuständig. "Dopingkontrollen beim Confederations Cup und bei der WM 2018 liegen ausschließlich in der Kompetenz der FIFA", hieß es in einer Stellungnahme.

ARD-Mitteilung

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