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Coronavirus-Pandemie

14.04.2020

Segel-Weltmeister Buhl gelassen - Nur nicht "verfetten"

Amtierender Laser-Weltmeister: Philipp Buhl auf der Ostsee vor Kiel-Schilksee.
Bild: Carsten Rehder/dpa

Sonthofen (dpa) - Der deutsche Spitzensegler Philipp Buhl hat sich mit der Olympia-Verschiebung auf 2021 arrangiert und nimmt die Zwangspause wegen der Corona-Pandemie gelassen.

"Am Ende ist die Verlegung kein Weltuntergang", sagte der 30 Jahre alte Allgäuer dem "Münchner Merkur". Die Spiele in diesem Jahr durchzudrücken hätte er schlimmer empfunden. "Monatelang im Wohnzimmer Liegestützen machen und dann aus der kalten Hose Olympische Spiele zu bestreiten, womöglich ohne Zuschauer und mit schlecht trainierten Sportlern – das wäre auch nicht ideal gewesen."

Der amtierende Laser-Weltmeister trainiert aktuell in Sonthofen in seiner Allgäuer Heimat, der reguläre Trainingsstützpunkt in Kiel ist derzeit geschlossen. Für die Spiele in Tokio 2021 ist er bereits qualifiziert. Die entscheidende Olympia-Trainingsphase beginne dann erst im nächsten Jahr. "Ich denke, dass vor dem Sommer nicht mehr viel passiert, aber wichtig für uns sind ja vor allem die letzten 150 Tage vor den Spielen. Solange bis Juli 2021 nicht die Grundfitness weg ist oder ich verfette, ist alles in Ordnung", sagte Buhl. (dpa)

Porträt Buhl

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