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Olympia

02.08.2012

Sehr guter Start für Dressurteam: Schneider Dritte

Dorothee Schneider ritt mit Diva Royal in London zu 76,277 Prozentpunkten. Foto: Jochen Lübke dpa

Der Bundestrainer war begeistert. "War das eine Punktlandung", rief Jonny Hilberath nach dem gelungenen Einstand für die deutsche Dressurmannschaft. Dank Dorothee Schneider erwischte das Team bei den Olympischen Spielen in London einen optimalen Start.

Die 43 Jahre alte Debütantin aus Framersheim ritt mit Diva Royal im Grand Prix zu 76,277 Prozentpunkten. "Alles, was wir uns vorgenommen hatten, ist umgesetzt worden - und das bei Olympia", sagte der Coach: "So mag ich es!" Schneider liegt nach der ersten Hälfte des Teilnehmerfeldes auf Rang drei der Einzelwertung. Es führen nach dem ersten Tag die Briten Carl Hester mit Uthopia (77,720) und Laura Bechtolsheimer mit Mistral (76,839).

Die Mannschaftswertung ist noch nicht aussagekräftig, weil für die Briten bereits zwei Teammitglieder geritten sind. Für die deutsche Mannschaft starten am Freitag Kristina Sprehe aus Dinklage mit Desperados und Helen Langehanenberg aus Havixbeck mit Damon Hill. Auch sie reiten das erste Mal bei Olympischen Spielen.

Schneider, die durch die Erkrankung von Totilas-Reiter Matthias Rath als letzte ins Team gerutscht war, lieferte eine gute Vorlage. "Das ist auch Motivation für die anderen beiden. Das war große Klasse", kommentierte der Coach. "Das Pferd war in Topform, die Runde war nahezu perfekt."

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Auch die Reiterin war begeistert. "Diva hat einen Spitzenjob gemacht", kommentierte Schneider nach ihrem ersten Olympia-Auftritt, den sie mit einem starken Ergebnis abschloss. "Ich musste unser Team punktemäßig erstmal einnorden", sagte sie vergnügt.

Von Aufregung und Anspannung war bei der 43-Jährigen nichts zu spüren. "Es gibt nervösere Menschen als mich", beschrieb Schneider sich selbst. Vielmehr konnte sie es kaum erwarten, dass das Abenteuer Olympia für sie losgeht: "Ich war schon am Scharren. Als ich wachgeworden bin, habe ich gedacht: Das ist heute mein Tag."

Anabel Balkenhol aus Rosendahl, die in London als Einzelstarterin reitet, zeigte hingegen eine enttäuschende Vorstellung. Sie erhielt für ihren Ritt mit Dablino 70,973 Prozentpunkte. Eine Mannschaft besteht in London nur aus drei Paaren.

"Schade, dass der Auftakt nicht ganz rund war", kommentierte der Bundestrainer den Ritt. "Er war in der Vorbereitung sensationell", sagte Balkenhol über ihr Pferd. Im Grand Prix gelang es ihr aber nicht, das Potenzial des Pferdes zu zeigen. "Wenn er heiß wird, dann kann ich nicht mehr viel machen als zu reiten", sagte die 40-Jährige. (dpa)

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