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Sportpolitik
14.10.2011

Fair Play Preis an Gerald Asamoah

Der Fair Play Preis des Deutschen Sports geht in diesem Jahr an Fußball-Profi Gerald Asamoah, Paralympics-Siegerin Katrin Green, die Ehrenamtlerin Heike Schmidt und den Deutschen Frisbeesport-Verband. Das teilte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit.

"Die von uns ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportler sowie eine Sportart, die ganz ohne Schiedsrichter auskommt, sind ein Beleg dafür, dass das Motto "Fair geht vor" ein Herzstück des Sports ist. Sich dafür einzusetzen, lohnt sich im Sport genauso wie im täglichen Leben", sagte DOSB-Vizepräsidentin Gudrun Doll-Tepper laut Mitteilung.

Der frühere deutsche Nationalspieler Asamoah wurde für seine Fairness im Bundesliga-Spiel gegen Hannover 96 ausgezeichnet. In der Schlussphase des Duells wurde Asamoahs damaligem Club FC St. Pauli ein Eckstoß zuerkannt. Allerdings zu Unrecht, wie Asamoah auf Nachfrage des Schiedsrichters erklärte. Die Ecke, aus der eine Torchance für die abstiegsbedrohten Hamburger hätte herausspringen können, wurde deshalb nicht gegeben. Hannover gewann die Partie, St. Pauli stieg später ab. Dennoch sah Asamoah auch im Nachhinein keine Alternative: "Da muss man ehrlich sein", sagte der gebürtige Ghanaer.

Der seit 1998 vom Bundesministerium des Innern (BMI) vergebene Preis wird von 2011 an gemeinsam mit dem DOSB verliehen. Zuvor hatten etwa Tischtennis-Ass Timo Boll, Rodel-Olympiasieger Georg Hackl und Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius diese Ehrung erhalten. (dpa)

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