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Zweiter bei Australian Open

03.02.2020

Thiem hofft auf Grand-Slam-Titel in Ära der Topstars

Hat das Finale der Australian Open gegen Novak Djokovic nur kanpp verloren: Dominic Thiem.
Bild: Lukas Coch/AAP/dpa

Auch aus Sicht von Australian-Open-Sieger Novak Djokovic fehlen der jüngeren Tennis-Generation nur Details, um die Grand-Slam-Serie der Topstars zu beenden.

"Wahrscheinlich hat uns nur ein Punkt und ein Schlag getrennt. Es hätte anders ausgehen können", sagte der neue Weltranglisten-Erste nach seinem Final-Sieg gegen den Österreicher Dominic Thiem. Nach einem Satz-Rückstand hatte sich der serbische Rekordsieger von Melbourne mit 6:4, 4:6, 2:6, 6:3, 6:4 durchgesetzt und sich zum achten Mal zum Australian-Open-Sieger gekürt.

"Es fehlt nicht mehr als ein bisschen Glück, kleine Details", sagte der 26-jährige Thiem. "Wenn ich diesen einen Breakball im vierten Satz genutzt hätte, würde ich vielleicht hier als Sieger sitzen."

Das Trio Djokovic (32), Rafael Nadal (33) und Roger Federer (38) kommt nun auf 56 Grand-Slam-Titel aus den vergangenen 67 Turnieren. Bei den vergangenen 13 Grand-Slam-Turnieren hieß der Sieger immer entweder Djokovic, Nadal oder Federer. Zuletzt hatte diese Phalanx der Schweizer Stan Wawrinka bei den US Open 2016 durchbrochen.

Thiem hofft auf Grand-Slam-Titel in Ära der Topstars

"Ich hoffe wirklich, ich kann meinen ersten Grand-Slam-Titel noch gewinnen, wenn sie noch da sind, weil es einfach mehr zählt", sagte Thiem. "Es ist einzigartig in der Sportgeschichte, dass die mit Abstand besten drei Spieler in einer Ära spielen. Das macht es sehr, sehr schwierig für die anderen Spieler, den Durchbruch zu schaffen."

Auch der Russe Daniil Medwedew hatte bei seiner Fünf-Satz-Niederlage bei den US Open 2019 gegen Nadal nur knapp verloren. Thiem hatte es in Melbourne zum dritten Mal vergeblich versucht, die Serie zu unterbrechen. Zweimal hatte der Weltranglisten-Vierte schon bei den French Open in Paris das Endspiel gegen Nadal verloren. Der Schotte Andy Murray hatte vier Grand-Slam-Finals verloren, ehe er seinen ersten von inzwischen drei großen Titeln holte. Zudem war Murray zweimal Olympiasieger. (dpa)

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